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Das studentische Kulturmagazin für Jena & Weimar


  • The Intake

    Eine Bestandsaufnahme Unsere Aufmerksamkeit ist in der heutigen Zeit beinahe zum wertvollsten Gut verkommen. Dank Digitalisierung und Globalisierung konsumieren wir immer mehr und nehmen immer mehr Inhalte auf, sind informierter, schneller, erschöpfter. Allen voran die jüngere Generation. Warum ich diese Entwicklung als Gen-Zlerin als gefährlich empfinde. von Rebecca Hinrichs Als 1837 durch den ersten Telegraphen…

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  • ChatGPT – Eine Anerkennungsfalle?

    Kaum ein anderes Werkzeug hat sich so schnell in unseren Alltag eingeschlichen: Ob E-Mails Formulieren, Konflikte mit dem Chef oder Bindungsängste – Sprachmodell wie ChatGPT stehen immer unterstützend und wohlwollend an – vor allem aber auf – unserer Seite. von Aliena Kempf Wie andere Werkzeuge auch, hilft uns die generative KI dabei, tagtägliche Aufgaben leichter…

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  • Der Wunsch, ein halb-verbotener Schriftsteller zu werden

    In einem an die unique-Redaktion addressierten Päckchen, fanden wir einen Gedichtband und einen lobenden Brief. Es folgten fragende Blicke der Redakteur:innen aufgrund des Absenders. „Wer ist denn Lutz Rathenow?“ – „WAS? DEN KENNT IHR NICHT?“ war meine erste Reaktion. Scheinbar kennen einige Jenaer Studenten nicht einen der berühmtesten Studienabbrecher ihrer Alma Mater, wenngleich sein Abbruch…

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  • Durch die Zeit wandeln

    Entwicklung gelingt nur über Zeit. Dabei kann man die eigene Haut nicht verlassen. Eine Rezension über den künstlerischen Versuch, dies sichtbar zu machen. von Julia Florschütz Der Gedichtband Früher ist morgen von Lutz Rathenow (geb. 1952 in Jena) ist ein Wandel durch die Zeit. Das verrät schon der Titel. Gedichte über Kindheit und die eigene…

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  • Pazifismus für das Volk

    von Dennis Pieter Seit März 2025 ereignet sich eine äußerst lehrreiche Schlammschlacht auf X. Das eine Lager, das dem Wirtschaftspodcaster und Gastautor der unique 95 Ole Nymoen zugeordnet ist, sieht sich wohl einem tyrannischen Staat gegenüber, der sich und seine Souveränität nur durch das Blut seiner jungen Männer erhalten könne; das andere Lager, das dem…

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  • Wer hat Angst vorm Sandmann?

    – Krise aus halber Distanz von Josefine Dietrich Der Sandmann begegnet Kindern als liebenswerte, alte, männliche Puppe in einer Serie und lädt sie zum Einschlafen ein. Für diejenigen, die an seine Realität glauben, ist er eine reale Person und ein Hirngespinst für alle anderen. Der Sandmann ist, gleich der Figur des Sensenmanns, eine Grenzfigur. Während…

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  • Das Paradox der Zeit: Wie Nostalgie unsere Gegenwart bestimmt

    Esstisch. Gerade das Weihnachtsessen serviert. Gesprächsfetzen fliegen umher. Dieselben Diskussionen wie im Vorjahr. Es wird von einer vermeintlich besseren Vergangenheit gesprochen. Keine Handys, mehr Zeit in der Natur, als es noch „echte Freundschaften“, „echte Liebe“ und „echtes Glück“ gab. von Rania Lau Jedes Jahr sitzen Abermillionen Menschen zum Fest der Liebe beisammen. Die Familie kommt…

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  • Krisen auf der Leinwand: Wie die Viennale den Puls der Zeit trifft

    von Silas Richter Wien im Oktober 2024: Das bedeutet für die gerne grantigen Hauptstädterinnen nicht nur ein Hauch von Herbst im Lainzer Tiergarten und Nationalratswahlen mit unschönem Ausgang, sondern auch die Viennale, das größte internationale Filmfestival Österreichs, welches längst nicht nur einheimische Cineast*innen, sondern auch ein weitgereistes Publikum wie mich anzieht. Die überall in der…

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  • Warum die CDU die Grünen braucht

    Seit ihrem Eintritt in die Ampelregierung und spätestens seit dem umstrittenen Heizungsgesetz gelten die Grünen als das Hassobjekt konservativer, rechter Kreise: Wie dieser einzigartige Fall des Scapegoating der Demokratie gefährlich werden könnte. von Rebecca Hinrichs Dass es im demokratischen, pluralistischen System zum politischen Alltag gehört, sich hinsichtlich seines politischen Gegners abzugrenzen, um den eigenen ideologischen…

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  • Zuschauer der Polykrise

    Das Theaterhaus Jena lädt zu ungemütlichen Träumen ein In das Theaterhaus ist mit Spielzeitbeginn im Oktober ein neues Ensemble eingezogen. Ihre Premiere „rhapsody“ unter der Leitung von Azeret Koua entfaltet eine surrealdystopische Traumwelt, die scheinbar kein Ende nimmt. Denn in einem Zustand, in dem Traum und Wirklichkeit nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind, gibt es…

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