[6 Jul 2010 | 4 Meinungen | 331 views]
Die Vertreibung aus dem Studentenparadies

Vom Studentenwerk vernachlässigt und von der übrigen Studentenschaft ignoriert, wohnen 140 Menschen aus 70 Ländern im schäbigsten Wohnheim der Stadt. Trotz heruntergekommener Einrichtung, hygienischer Missstände und Abrissplänen fordern sie vor allem eines: bleiben zu dürfen.

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EinBlick

Das Studentenwerk Thüringen hat eine Gegendarstellung zum Artikel „Die Vertreibung aus dem Studentenparadies“ (UNIQUE 52, S. 4-6) verfasst. Nach §11 des Thüringer Pressegesetzes sind wir zur Veröffentlichung dieser Gegendarstellung verpflichtet, deren Wortlaut nachstehend folgt.


Als Ting Qi aus Anshan (China) im März diesen Jahres nach Jena kam freute sie sich auf die Herausforderungen ihres Masterstudiengangs. Dass schon die Wohnsituation ein Abenteuer sein würde hatte sie allerdings nicht erwartet: Ihr wurde ein Platz im Wohnheim in der Naumburger Straße zugeteilt.


WortArt

Hätte dieser Roman denn nicht überall spielen können? Könnten die vier Freunde, alle um die 30, nicht auch in einer anderen Stadt als Tel Aviv vor dem Fernseher sitzen? Es ist das Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 1998.


Zu Zeiten der Globalisierung laufen kleine Sprachgemeinschaften leicht gefahr zu verstummen. Während die Isländer ihre Sprache literarisch pflegen, kamen dem weniger schreibwütigen Volk der Garifuna Musik und Gesang Andy Palacios zuhilfe.


Thema

Im Jahre 70 n. Chr. wurde das jüdische Volk von den Römern aus Palästina vertrieben. Die folgenden 1900 Jahre verbrachten die Juden im Exil.


Interview mit dem Erfurter Medienwissenschaftler Prof. Dr. Kai Hafez über den Islam und islamophobe Tendenzen in deutschen Medien.


WeitBlick

Die Roma sind mit etwa zehn Millionen Menschen die größte Minderheit in der EU. Doch schon die korrekte Bezeichnung der Volksgruppe – Sinti in Mitteleuropa, Gitanos im Westen und Roma im Osten des Kontinents – fällt vielen von denen schwer, die sich gern zur Union der gemeinsamen Grundrechte und Chancen bekennen. Um die anhaltende Diskriminierung der Roma wissen die wenigsten.


Auf einer Reise durch das ehemalige Jugoslawien haben sich drei Frauen mit der Kamera auf Spurensuche nach der jugoslawischen (N)Ostalgie gemacht – und sind fündig geworden.


LebensArt

Seit Januar 2010 lädt das Kassa einmal im Monat zur „Hip-Hop Corner“, einem Treffpunkt für Rapper, DJs, Breakdancer und Graffitimaler. Das Motto dabei lautet: „Hip-Hop, Don‘t Stop!“ – Eine Reportage.


Im Jahr 1964 entstand mit Sergio Leones „Per un pugno di dollari“ nicht nur der italienische „Spaghettiwestern“ als ganzes Subgenre der Lichtspielkultur, sondern auch ein stilistischer Pionierfilm mit revolutionären Einflüssen auf das moderne angloamerikanische Actionkino.


Übrique

Ein unwissenschaftlicher Kommentar zum Thema „verdorbene Jugend“ sollte mit einem altklugen Spruch beginnen, z.B. dem von Heranwachsenden, die ja „schon lange nicht mehr das sind, was sie mal waren“. Oder man befragt die Lebenswelt der viel zitierten „Jugend von heute“


Neulich in den Abendnachrichten:
Abwrackprämie, Pendlerpauschale, freie Fahrt für freie Bürger
Kfz-Steuer, Mineralölsteuer