[8 Jul 2019 | Deine Meinung fehlt! | ]
Von e-Bürgern zu Pflichtreflektoren: Wissenswertes über Estland

Seit 15 Jahren ist Estland Mitglied der EU – aber hierzulande ist der baltische Staat oft „terra incognita“. Dabei ist Estland ein Vorreiter der Digitalisierung, ein kulturell vielseitiges Land mit einer ungewöhnlichen Sprache und voller landschaftlicher Besonderheiten! Daher folgt eine kleine Abhilfe in 9 ¾ Punkten.
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Seit 15 Jahren ist Estland Mitglied der EU – aber hierzulande ist der baltische Staat oft „terra incognita“. Dabei ist Estland ein Vorreiter der Digitalisierung, ein kulturell vielseitiges Land mit einer ungewöhnlichen Sprache und voller landschaftlicher Besonderheiten! Daher folgt eine kleine Abhilfe in 9 ¾ Punkten.
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Wer sind unsere Vorbilder? Für die meisten deutschen Jugendlichen sind es noch immer die eigenen Eltern, die diese Rolle am ehesten einnehmen. Im Buch Mama Superstar portraitieren elf Frauen die Migrationsgeschichte ihrer beeindruckenden Mütter. Dabei geht es nicht nur um Vielfältigkeit und Verständnis, sondern auch darum, zu zeigen, wie alltäglich diese Geschichten eigentlich sind. 
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Die Aussteigerlieratur thematisiert die Suche des Menschen nach innerer Befriedigung in der Wildnis und die Flucht vor gesellschaftlichen Zwängen. Drei Bücher beschreiben dieses Phänomen von ganz unterschiedlichen Perspektiven: Thoreaus “Walden” stilisiert Natur als Gegenwelt der Industrialisierung, “Into the Wild” von Jon Krakauer beschreibt das Phänomen der jungen, männlichen Gesellschaftsaussteiger und in “Wild” von Cheryl Strayed geht es um die Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit in der Wildnis.
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Vor genau 200 Jahren wurde Goethes Faust erstmals auf die Bühne gebracht. Wie der Mythos des Gelehrten, der mit dem Teufel paktiert, die Weltliteratur jenseits des Goethe-Dramas geprägt hat, zeigt das Buch Der literarische Faust-Mythos.
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Beim Themenblock „Female Voices“ des diesjährigen zwanzigsten cellu l’art Festivals in Jena wurde eine breite Palette weiblicher Lebenssituationen dargestellt: von kindlichen Schönheitsköniginnen zu wütenden Tänzerinnen. Mit den acht präsentierten Kurzfilmen wurden verschiedene Perspektiven auf die  Gleichberechtigung der Geschlechter aufgezeigt, so dass weibliche Protagonistinnen und Filmemacherinnen ihre zum Teil ganz persönlichen Stimmen erheben konnten.
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Es gehört zu den Herausforderungen einer jeden (Fremd-)Sprache, dass man als Sprecher gerade in diesem heiklen Bereich den richtigen Ton trifft. Tod und Vergänglichkeit in der Sprache sind dabei allgemein ein Thema, bei dem eine sehr bildhafte Ausdrucksweise gegeben ist. Dass die Metaphern und Umschreibungen zu Missverständnissen und auch zu gravierenden Übersetzungsfehlern führen können, zeigt beispielsweise die französische von Der Herr der Ringe. Über die Umschreibungen des Sterbens von Menschen und Elben schreibt Thomas Honegger, Professor für Anglistische Mediävistik an der FSU Jena in unserer Kolumne.
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Eine Augmented Reality (AR) App erlaubt Besuchern, sich mit einem Tablet über das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen zu bewegen und Lagergebäude virtuell in die Landschaft zu projizieren. Inzwischen haben auch Überlebende die neue Technik ausprobiert. Unique im Gespräch mit der Historikerin Stephanie Billib über Erinnerungskultur, die Möglichkeiten der Digitalisierung für Erinnerungsstätten und die Notwendigkeit, die Würde des Ortes zu wahren.
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Herrscher hofften auf seine Unterstützung, zahlreiche Entdecker machten sich auf die Suche nach seinem Reich und Geistliche fürchteten um ihre Stellung. Sein Ruf eilte ihm voraus – und doch ward er nie gesehen: Wie eine fiktive Person die Welt über Jahrhunderte in ihren Bann zog und warum man sich lange Zeit nicht sicher war, ob der König von Indien nicht vielleicht doch in Äthiopien zu finden ist.
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Zwischen Klischees, überzeichneten Figuren, musical-esken Gesangseinlagen und getragen von einem Klangteppich verhandelt das Theaterstück „Hätte hätte Fahrradkette“ bei der Kulturarena Fragen von Integration und Vorurteilen. Das Publikum ist live dabei, bei der Produktion einer thüringischen Sitcom für den deutschen und den arabischen Kulturraum. Ein gelungenes, viersprachiges Stück des Theaterhaus Jenas.

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Beim Themenblock „Female Voices“ des diesjährigen zwanzigsten cellu l’art Festivals in Jena wurde eine breite Palette weiblicher Lebenssituationen dargestellt: von kindlichen Schönheitsköniginnen zu wütenden Tänzerinnen. Mit den acht präsentierten Kurzfilmen wurden verschiedene Perspektiven auf die  Gleichberechtigung der Geschlechter aufgezeigt, so dass weibliche Protagonistinnen und Filmemacherinnen ihre zum Teil ganz persönlichen Stimmen erheben konnten.
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Menschen sehen soziale Ausgrenzung bei andern unterschiedlich – je nachdem wie sehr ihrer Meinung nach die ausgeschlossene Person selbst schuld daran ist. Dies zeigt ein Forschungsteam der Universität Basel.
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Ein indischer Gastwissenschaftler an der Universität Jena untersucht, wie Menschen im organisatorischen Kontext handeln.
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