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Rezension: Ohne Gott, Sinn und Menschlichkeit
Das literarische Werk des Marquis de Sade ist von Darstellungen exzessiver sexueller Gewalt geprägt und dafür berüchtigt. Volker Reinhardt befasst sich mit Leben und Werk des kontroversen Autors und bietet spannende Interpretationsansätze.
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Ein trügerischer Schein
Bereits zum zehnten Mal erheitert die Theatergruppe Les Francofous ihr Publikum mit einem französischsprachigen Stück, dieses Mal zum Doppelleben zweier lieblicher alter Damen und ihrer einzigartigen Familie.
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Umweltschutz per App
Die Umweltschäden, die China auf dem Weg zur Industrienation erlitten hat, sind enorm und das gesellschaftliche Bewusstsein für diese eher gering. Ein Projekt der Universität Wuhan möchte das ändern und die Bevölkerung am Umweltschutz beteiligen.
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Kolumne: Ursprache(n)
Der Rekonstruktion des Indogermanischen und ihrer Geschichte widmet sich Thomas Honegger, Professor für Anglistische Mediävistik an der FSU Jena.
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Das Unbegreifliche verstehen
Das Theaterhaus Jena stellt in seiner dokumentarisch-theatralen Installation Sieben Räume Unbegreifen Fragen nach der Konstruktion unserer Identität durch Geschichten und Feindbilder und nach persönlicher und gesellschaftlicher Verantwortung.
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Vom Kriege
Vor 70 Jahren endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Wir stellen zwei Sachbücher vor, die sich dem Thema Krieg sehr unterschiedlich nähern – aber beide den Anspruch haben, unbequeme Fragen zu stellen.
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Der Kinomagier, der nicht stehen blieb
Der Name Orson Welles ist fast untrennbar mit Citizen Kane verbunden. Doch der Regisseur suchte auch während der folgenden vier Jahrzehnte rastlos nach einer neuen Kinosprache. Ein Streifzug durch das Werk des Ausnahmefilmemachers zum 100. Geburtstag.
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Von Wien über Berlin nach Hollywood
Über vier Jahrzehnte prägte Fritz Lang das internationale Kino mit aufregenden und bildgewaltigen Filmen über den Kampf des Individuums gegen das Schicksal. Der Filmwissenschaftler Norbert Grob zeichnet Leben und Werk der Regielegende nach.
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memorique: Deutschland und der erste Völkermord des 20. Jahrhunderts
Vor etwa hundert Jahren vernichteten deutsche Truppen in Namibia einen Großteil der einheimischen Herero und Nama. Eine offizielle Entschuldigung der Bundesregierung steht bis heute aus.
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