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Das studentische Kulturmagazin für Jena & Weimar


  • Chronik eines Eklats

    Hier geht es zum Leitartikel der Ausgabe 100. 7. Januar 2009: In der unique erscheint das Interview mit dem anonymisierten Jenaer Nazi Emil G. In den nächsten Wochen überschwemmen dutzende Leserbriefe das E-Mail-Postfach der unique. 22. Januar: Zwei Wochen nach Veröffentlichung stoßen andere Jenaer Hochschulmedien und StuRa-Mitglieder auf das Interview und berichten ausführlich darüber. Auf

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  • Widerständchen und Skandälchen

    2009 hat die unique einen Nazi interviewt. In Jena bricht ein Skandal aus, der sich über die Hochschulgrenzen hinaus erstreckt. Über viele Jahre war das Interview auch den verschiedenen unique-Redaktionen nicht bekannt, der damalige Aufschrei verstaubt in unserem Archiv. Das soll sich mit diesem Artikel ändern: Der Rückblick einer ehemaligen unique-Redakteurin in die Redaktionsgeschichte, der

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  • Staub – Ein queeres Community Filmprojekt aus Thüringen

    von Cornelius Kreuzwirth Queere Menschen existieren seit die Menschheit existiert und queere Filme existieren seit das Bewegtbildmedium existiert. Schon in den Anfängen der deutschen Filmlandschaft in den 1920er Jahren sind Filme queer lesbar gewesen, wie Salomé (Alla Nazimova, Charles Bryant, 1923), aber auch später in den 1970er Jahren fand die deutsche queere Community immer wieder

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  • „Gleichzeit“- ein literarischer Dialog zwischen Israel und Mitteleuropa

    Das Gorki-Theater ist fast ausverkauft als am Sonntagnachmittag die Autor_innen Sascha Marianna Salzmann und Ofer Waldman die Premiere ihres Buches Gleichzeit feiern, eher begehen, ins Gespräch kommen über die Erfahrungen der vergangenen Monate. Es ist der 7. April. Das Datum ist nicht zufällig gewählt. Der Angriff der Hamas vom 7. Oktober 2023 liegt genau sechs

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  • SO LONG, JENA

    Man kann nur schwer ohne einen schiefen Blick an ihnen in der Stadt vorbeigehen: die Plakate des Theaterhauses Jena. Irgendwie alltäglich und irgendwie abnorm pflastern sie die Straßen. Das Stück „SO LONG, JENA“ wird von einem Jungen beworben, welcher fröhlich blickend auf einem Acker vermutlich um Jena steht. Dabei trägt er ein Bratwurstkostüm. von Julia

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  • Mit den Augen der Kunst

    Kunst und Kultur stellen eine Fluchtmöglichkeit aus dem stressigen Alltag dar. Und je nachdem, wo man sich befindet, können sie die Welt, die nicht die eigene ist, greifbar machen. So, wie im seit Jahrzehnten besetzten Gaza. Dort sorgt Kunst dafür, dass die Menschen sich einem Gefühl der Abgeschlossenheit entziehen können. Kunst von außerhalb der Besatzung

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  • Herzblut und Kunstrasenboden

    von Max Pellny Es riecht bedrohlich nach Katastrophen. Wir brauchen Planungssicherheit! Die Angst vor zivilisatorischer Selbstzerstörung vermischt sich unheilvoll mit der Unfähigkeit, die eigene Vergänglichkeit zu akzeptieren. Wir sind ohnmächtig, bedeutungslos und können am Weltgeschehen nichts ändern. Wir sind Nichts. Schlechte Nachricht für alle, die über ein krankhaftes Harmoniebedürfnis verfügen – so wie ich. Noch

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  • Hyperpolitik und die Letzte Generation

    Im Oktober 2023 erschien im Surkamp-Verlag der Essay „Hyperpolitik“ des Ideenhistorikers Anton Jäger. Darin beschreibt er die Hyperpolitik als eine neue Form der Öffentlichkeit, in der eine starke Politisierung der Gesellschaft einhergeht mit einer geringen (und immer geringer werdenden) Institutionalisierung der Politik. Dabei kommt es zu keiner Verfestigung politischer Strukturen und die extreme Politisierung bleibt

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  • Von der Keule zum Genozid

    Israel „hat die Rückendeckung der Zivilgesellschaften verloren. Es ist darum wahrscheinlich der einzige Staat auf der Welt, der Lobbyarbeit um seiner Existenz willen betreibt – nicht für seine Politik, nicht im Interesse seines wirtschaftlichen Fortkommens, sondern für seine moralische Legitimierung an sich. Und es ist dabei, diesen Kampf zu verlieren.“ von Nils Richber Diese Anfang

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  • Die Herren der Ringe

    von Thomas Honegger, Professor der anglistischen Mediävistik an der FSU Als Experte des Werks von Professor J.R.R. Tolkien werde ich oft gefragt, ob ich die Darstellung von Gut und Böse in Der Herr der Ringe (1954-55) nicht als holzschnittartige Vereinfachung einer komplexen moralischen Realität empfinde. Meine Antwort ist meist, dass eben gerade die relative Vereinfachung

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