Kategorie: Kunst & Kultur
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Und der Mond glotzt und schweigt …
Mit Giesbert zu Knyphausen tritt unter dramatischen Regenwolken ein Kenner der Melancholie in der Kulturarena auf. Seine Texte sind nicht überladen, sondern ehrlich, so dass er sich auch an Themen herantrauen kann, die bei anderen Künstlern sehr schnell in Kitsch abstürzen würden.
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„Stop accepting the shit“
In ihrem Comic Von Unten erzählt Daria Bogdanska von ihren Erfahrungen als Migrantin in Schweden, der im Gegensatz zum Bullerbü-Image des Landes eine unschöne Seite zeigt.
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Ganz normale Superstars
Wer sind unsere Vorbilder? Für die meisten deutschen Jugendlichen sind es noch immer die eigenen Eltern. Im Buch Mama Superstar portraitieren elf Frauen die Migrationsgeschichte ihrer beeindruckenden Mütter. Es geht dabei nicht nur um Vielfältigkeit und Verständnis, sondern auch darum, zu zeigen, wie alltäglich und mutig die Geschichten von Frauen mit Flucht- oder Auswanderungserfahrung eigentlich…
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Von e-Bürgern zu Pflichtreflektoren: Wissenswertes über Estland
Seit 15 Jahren ist Estland Mitglied der EU – aber hierzulande ist der baltische Staat oft „terra incognita“. Dabei ist Estland ein Vorreiter der Digitalisierung, ein kulturell vielseitiges Land mit einer ungewöhnlichen Sprache und voller landschaftlicher Besonderheiten! Daher folgt eine kleine Abhilfe in 9 ¾ Punkten.
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Hätte hätte Fahrradkette
Zwischen Klischees, überzeichneten Figuren, musical-esken Gesangseinlagen und getragen von einem Klangteppich verhandelt das Theaterstück „Hätte hätte Fahrradkette“ bei der Kulturarena Fragen von Integration und Vorurteilen. Das Publikum ist live dabei, bei der Produktion einer thüringischen Sitcom für den deutschen und den arabischen Kulturraum. Ein gelungenes, viersprachiges Stück des Theaterhaus Jenas.
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Tränen für Luca – sterbende Kinder im italienischen Melodrama
Mit Geschichten um Kinder, die an Krankheiten sterben, rührten die italienischen „lacrima movies“ in den 1970er Jahren Millionen von Zuschauern zu Tränen. Diese Form des Melodramas erreichte damals ein wesentlich größeres Publikum als die heute weitaus bekannteren Polizeifilme und Thriller, Eltern gingen mit ihren Kindern begeistert in Filme, die von sterbenden Kindern handelten. Ein Rückblick auf …
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„Das aufzuarbeiten braucht Zeit“
Die Hebamme Elisabeth Blecks ist auf die Betreuung von Sternenkindeltern spezialisiert. Diesen Begriff verwendet man für Säuglinge, die bereits vor oder kurz nach der Geburt sterben. Hinter der poetischen Wortschöpfung verbirgt sich vor allem eine Extremsituation für die Eltern, die Grenzerfahrung an der Schwelle zwischen Leben und Tod ist emotional belastend. Mit unique spricht Frau…
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Über den physischen Tod hinaus
Dass wir eines Tages tot sein werden, ist unausweichlich. Doch nicht nur unser Körper oder unser Geist können sterben – über die Zusammenhänge des physischen, psychischen und sozialen Sterbens. Die drei Bereiche sind einerseits getrennt zu beobachten, andererseits jedoch miteinander verschränkt. Ein Gastbeitrag über die soziale und psychische Dimension des Sterbens.
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Jeder will alt werden – aber keiner will es sein
Kann der Mensch unsterblich werden? Forscher versuchen unermüdlich, das Leben zu verlängern, doch dem ewigen Leben steht leider die Alterung im Wege: Über DNA-Schäden, senezente Zellen, lange Telomere und Lebensglück. Eine Zellbiologin erklärt uns, warum ewiges Leben aus biologischer Sicht nicht möglich ist.
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Unsterblichkeit und Auferstehung für alle
Die Kosmisten waren davon überzeugt, dass die evolutionäre Entwicklung des Menschen noch nicht abgeschlossen sei und sahen die Weiterentwicklung der Menschheit deshalb als ihre Hauptaufgabe an – und dies beinhaltete Unsterblichkeit und Wiederauferstehung. Eine Kunstform, die die Überwindung des Todes thematisierte und dabei ihrem Urpsrungsland, der Sovjetunion, als nicht linientreue Bedrohung galt. Das Bild zeigt…