Kategorie: Interviews

  • Wenn unsterbliche Elben über den Jordan gehen

    Es gehört zu den Herausforderungen einer jeden (Fremd-)Sprache, dass man als Sprecher gerade in diesem heiklen Bereich den richtigen Ton trifft. Tod und Vergänglichkeit in der Sprache sind dabei allgemein ein Thema, bei dem eine sehr bildhafte Ausdrucksweise gegeben ist. Dass die Metaphern und Umschreibungen zu Missverständnissen und auch zu gravierenden Übersetzungsfehlern führen können, zeigt…

  • Warum Jane Austen wenig mit Romantik zu tun hat

    Von vielen als Autorin rührseliger Liebesromane missverstanden, hat Jane Austen in ihrem Werk minutiös die harte Heiratsökonomie und den beschränkten Standesdünkel ihrer Zeit beschrieben. Zwischen schmachtigen Blicken, Doppelhochzeiten und langen Kleidern versteckt sich eine ordentliche Portion Gesellschaftskritik – denn Jane Austen schreibt vor allem über die beschränkten Handlungsmöglichkeiten von Frauen ihrer eigenen gesellschaftlichen Schicht.

  • Kafkas Konflikt mit der Kreativität

    Denkt Franz Kafka an das Schreiben in der Nacht, ist er um den Schlaf gebracht: Über die Schreibblockaden, Flow-Erlebnisse und Selbstzweifel des weltberühmten Prager Schriftstellers und die Bedeutung seiner Novelle „das Urteil“ für ihn selbst sowie für die Weltliteratur.

  • Zeitreise ins „Jena 1800“

    Wer die dämmrigen Herbsttage zu einer gedanklichen Reise in die Vergangenheit Jenas nutzen möchte, dem bietet das neue Buch von Peter Neumann Gelegenheit dazu. Am vergangenen Freitag las er daraus in der Villa Rosenthal.

  • Rezension: Schreibtischtäter – ein Begriff und seine Geschichte

    Ein interdisziplinärer Sammelband widmet sich dem Typus des Schreibtischtäters und beleuchtet die wechselhafte und von manchem Missverständnis geprägte Historie dieser Bezeichnung.

  • Kolumne: Rosen und der Duft des Anthropozäns

    Über die Verbindung von Rosen, romantischer Liebe und Anthropozän schreibt Thomas Honegger, Professor für Anglistische Mediävistik an der FSU Jena.

  • Literatur ganz nah

    Das Weimarer Literaturfestival juLi im juni geht am 3. Juni in die 16. Runde und bietet aufstrebenden Autoren eine Bühne. Im Gespräch mit Mitveranstalter Patrick Walter.

  • „Anne Frank hat sich aus dem Nichts eine ganze Welt geschaffen“

    Mirjam Pressler, Kinderbuchautorin und Übersetzerin, spricht mit unique über das Tagebuch der Anne Frank als Pubertätsbuch und Unterrichtsgegenstand.

  • Rezension: Watson in Weimar

    Dieser Meisterdetektiv ist nicht in Londons Bakerstreet zuhause, sondern am Frauenplan in Weimar: Der außergewöhnliche Krimi Durch Nacht und Wind versetzt einen Mordfall nach Sherlock-Holmes-Manier in die Goethe-Zeit.

  • Kolumne: Heimatliteratur von A bis Z

    Über die literarischen Qualitäten unseres Telefonbuchs schreibt Thomas Honegger, Professor für Anglistische Mediävistik an der FSU Jena.