Veranstaltung zum Irak-Konflikt
Selten hat man in Jena so viel Interesse an Politik gespurt wie in letzter Zeit: Plakate, die zu Demos aufrufen, schmücken das Stadtbild, überall wird debattiert und diskutiert. Auch die Jenaer Politik Dozenten äußerten sich zum Irak-Konflikt.\r\n
Unter dem Titel: “Der Irak-Konflikt:\r\n
Aktuelle Analysen stellten Prof. Dr. Hubel, Prof. Dr. Klaus Dicke, Dr. Kaim und PD Dr. Oppelland unter der Moderation von Dr. Behr einige Aspekte der vergangenen Ereignisse dar, wie sie nicht in der Zeitung zu finden sind. Hörsaal 4, welcher eigentlicher Vortragungsort sein sollte, war bereits 20 Minuten vor Beginn der Veranstaltung mehr als überfüllt, und selbst nach der Verlegung in Hörsaal 3 war nicht Platz für jedermann. Rund 600 bis 700 Leute drängten sich auf und neben den Sitzen.\r\n
Lehrstuhlinhaber Hubel äußerte sich – erwartungsgemäß – recht proamerikanisch. Nach Sicherheit für die USA und für Blutsbruder Israel sieht er in der Sicherung der amerikanischen Ölversorgung erst den dritten Grund für die geplante Invasion. Prof. Dr. Dicke sprach über das Dreigespann USA – Irak – UNO und betonte, dass der Irak seit 1990 faktisch unter Kriegsbedingungen lebt.\r\n
PD Dr. Oppelland sprach sich ungewohnt deutlich über deutsche Innenpolitik und die deutsch- amerikanischen Beziehungen aus. “Die SPD hat der PDS das Wahlkampfthema ‚Frieden‘ geklaut“, und das, obwohl die Deutschen bei der Frage nach Krieg oder Frieden nichts zu melden hätten. Geklappt hat der Trick: Die PDS sitzt nicht mehr im Bundestag und eine große Koalition ist verhindert worden. Was aus dem Versprechen der Regierung geworden ist, können wir am Einsatz von Awacs-Aufklärern sehen. Mit ihrer Reichweite von 500 km können sie von der Türkei aus getrost den Irak inspizieren. Wie sich die Situation entwickelt, weiß niemand, aber dass eine neue Ordnung kommen wird, weiß Jena spätestens seit dem Vortrag von Dr. Kaim Drei Szenarien schilderte er für die Zukunft des Iraks – für die wahrscheinlichste halt er den Einzug eines neuen Diktators Pro amerikanisch selbstverständlich.\r\n
Wie war das doch in Chile noch mal??’, ‘Artikel’, 1, ”, ”, ”, ”, ”, ‘1′, ‘deutsch’, ”, ”, 0),
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