Ungeteilte Aufmerksamkeit – Nordkorea im Blickpunkt
Für die einen ist Korea ein Getränk aus Cola und Rotwein, für die anderen eine geteilte Halbinsel, wobei Cola auf einer der beiden Hälften keinen guten Ruf genießt. Welche das wohl ist? Genau: die nördlichere Hälfte. Sie ist zwar tiefrot, allerdings ohne Coca-Cola-Schriftzug.\r
Nordkorea ist kein großer Staat und doch schaut die ganze Welt auf dieses Fleckchen Erde. Man fragt sich, weshalb dieses kleine Land in solch heißen weltpolitischen Zeiten wie den jetzigen so gewagte außenpolitische Kapriolen schlägt.\r
Schließlich kündigt man nicht zum Spaß den Atomwaffensperrvertrag, vor allem nicht, wenn man auf der Besucherliste von Uncle Sam steht. Tölpel hafte Provokation oder geschicktes Schachspiel?\r
In der Tat hat die Volksrepublik nicht viele Freunde. Seit dem Beginn der Reformpolitik bei den beiden Ziehvätern Nordkoreas, bei der Sowjetunion und bei China haben sie sich vom einstigen Schmusekurs mit dem damaligen Staatpräsidenten Kirn II Jung distanzierten. So what? Seit dem Tod von Kirn II Jung ist klar:\r
Nordkorea ist am Ende. Was das bedeutet? In diffamierender Weise musste Nordkorea umfangreiche Lebensmittelhilfen vom Erzfeind USA annehmen (obwohl ein US-Handelsembargo gegen Nordkorea besteht) und musste sich der Ex-Kolonialmacht Japan als Haupthandelspartner ergeben. Böse Zungen behaupten, dass das Land aufgrund des Verbots der Kernenergieprogramme lediglich 2 seiner Industrie mit Strom versorgen kann.\r
Tja, schwere Zeiten für den Sohnemann von Kirn II Jung, namentlich Kirn Jong II (bitte nicht Kirn Jong der Zweite aussprechen, da das schlicht weg falsch ist. Dieses Missgeschick passierte einem spanischen Diplomaten…). Ob er ein Mann von Grazie und Würde ist, möchte ich nicht beurteilen, doch so einiges macht ihn zu einem interessanten Politiker:\r
Kirn Jong II begrüßte seinen südkoreanischen Amtskollegen zu Verhandlungen über die Grenze mit “ungeteilter Aufmerksamkeit“…\r
Kirn Jong II schritt gerade die Treppe zum “Haus des Volkes“ her ab, da schickte ihn sei ne Frau zurück, da er vergessen hatte, sich eine Krawatte umzubinden. Geistesabwesend betrat er das Schlafzimmer, zog sich aus und legte sich schlafen…\r
Zur WM 2002 bejubelte er versehentlich die Truppe aus Südkorea… Eine übermutige Prostituierte, welche ihm im Auto mit den Worten “Das ist aber eine lustige Frisur“ fesch über den Kopf strich, ließ er aus dem Auto werfen, um sie vom Chauffeur überfahren zu lassen…\r
Bleibt nur zu hoffen, dass George W. Bush nicht denselben Fehler macht:\r
“Sie haben aber ein lustiges Land“…’, ‘Artikel’, 1, ’20031006211217′, ‘Kim Jong Il’, ‘UNIQUE’, ”, ”, ’1′, ‘deutsch’, ”, ”, 0),
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