Articles tagged with: Rezensionen
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Der derzeitige Chamisso-Förderpreisträgers Abbas Khider liest und spricht mit dem Literaturkritker Hubert Spiegel (FAZ)
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Literarische Bekenntnisse aufsässiger Drogenfreunde gibt es ja reichlich. Dass nun die Aufzeichnungen des gebürtigen Münchners, Wirtschaftshochschul- absolventen und Berliner Szene-Bloggers „Airen“ (chin. „Liebes-Mensch“) in den Fokus der Öffentlichkeit geraten, liegt nicht zuletzt am Plagiatsskandal um Helene Hegemann
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Die exklusive Unique-Vorab-Filmrezension zu “Maria, ihm schmeckt’s nicht” (Filmstart am 6. August 2009):
Christian Ulmen entdeckt den Deutschen in sich! Diesmal nicht als Beck’s-trinkender Berliner Lebenskünstler, sondern als bürgerlicher Durchschnittsdeutscher Jan aus Krefeld, der sich in die bildhübsche Halbitalienerin Sara (Mina Tander) verliebt.
von Frank
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von rokko rehbein
Man starrt auf die riesige Leinwand und glaubt der Fülle der Dias nicht. Untermalt von plastischen Anekdoten zieht jedes Bild einen Vorhang auf, hinter dem sich eine Welt verbirgt, ein Abenteuer, eine Geschichte von zwei Menschen, die 16 Jahre lang alle Kontinente bereist haben und nun gelegentlich Diavorträge darüber halten; aufgeräumt und mit dem grundlegenden Humor, den solch eine Reise voraussetzt und produziert. Souverän schmunzeln beide über die unplanbare Schönheit jedes einzelnen ihrer 257.000 Kilometer, die sie zurückgelegt haben – und von denen ihr Buch handelt.
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von Luth
Die Menschen, die man heute allgemein als Backpacker bezeichnet, haben das Unterwegssein zum Lebensinhalt erklärt. Ihre unverbindliche Heimatlosigkeit gilt weithin als hipp und schick. Schon immer waren Reisen aber auch eine Flucht vor und eine Suche nach sich selbst. Die fünf Weltreisenden in Sonja Heiss’ Regiedebüt „Hotel Very Welcome“ sind keine modernen Touristikhelden, sondern zerrissene, entscheidungsunfähige Beziehungsnomaden. In vier Episoden schildert der halbdokumentarische Film ihre schwierige Sinnsuche quer durch Asien.
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von LuGr
Antoine (Albert Dupontel) hat seinen Job als Werbefachmann satt, seine Familie, sein ach so tolles Durchschnittsleben. Mit ein bisschen mehr Geld vielleicht schon, aber nein, es macht ihm keine Freude, der Kapitalismus ist schließlich schlecht. Der Zynismus dringt wie eine Krankheit in all seine Poren. Menschen aus seiner Umgebung, seine Frau und seine Freunde bekommen dies von einem Tag auf den anderen zu spüren, als sie ihm zu seinem 42. Geburtstag mit Geschenken überraschen, für die er nur Sarkasmus, Verachtung und Provokationen übrig hat.

