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In eigener Sache: fabik packt aus

31 Oktober 2009 27 Comments

banner fabik packt ausUNIQUE-Redaktion startet neue Website anlässlich der Vorwürfe gegen die UNIQUE und ihren Chefredakteur Fabian Köhler.

UNIQUE-Redaktion spricht ihrem Chefredakteur Fabian Köhler das Vertrauen aus und weist die Vorwürfe gegen ihn und die UNIQUE entschieden zurück.

In einer Sondersitzung der interkulturellen Jenaer Studentenzeitschrift UNIQUE verurteilte die Redaktion gestern Abend die Vorwürfe, ihr Chefredakteur Fabian Köhler stünde der Nazi-Szene nahe. Auf sein Rücktrittsangebot hin sprach die Redaktion ihm ohne Gegenstimme das Vertrauen aus und beschloss, weitere Konsequenzen in den nächsten Tagen zu besprechen.

Die Vorwürfe wurden laut, nachdem Unbekannte auf einer Website den E-Mail-Verkehr des Jenaer Neonazis Nico Schneider öffentlich machten und dadurch auch Fabian Köhlers journalistische sowie persönliche Kontakte zu Schneider offenlegten. Der UNIQUE-Chefredakteur stritt diese Kontakte nicht ab und betonte seine alleinige Verantwortung bei möglichen Konsequenzen: “Für den durch meine Fahrlässigkeit zugefügten Imageschaden für die UNIQUE und die fehlende Offenheit gegenüber meiner Redaktion, die von meinen privaten Kontakten zu Schneider nichts wusste, entschuldige ich mich und bin bereit, notfalls die volle Verantwortung zu übernehmen. Ich distanziere mich allerdings von jeglichen rechtsextremen, nazistischen, antisemitischen und sonstigen menschenverachtenden Positionen. Mein Kontakt zu Nico Schneider war immer persönlicher und journalistischer Natur und zu keinem Zeitpunkt politisch motiviert.” Chefredakteur Lutz Thormann meint dazu: “Wo Fabian Köhler und die UNIQUE-Redaktion weltanschaulich und journalistisch tatsächlich stehen, legt nicht die Antifa fest, hier sollten wir allein an unseren Artikeln gemessen werden.”

Fabian Köhler verwies zudem darauf, dass investigativer Journalismus nicht ohne die nötigen Szenekontakte und die damit oftmals verbundenen Bedingungen funktioniere. Der Kontakt mit Nico Schneider hat der UNIQUE und ihren Lesern zu Einblicken in die rechtsextreme Szene verholfen, die anders wohl kaum möglich gewesen wären. Mit kritischen Artikeln über die rechtsextreme Burschenschaft Normannia, das sogenannte Fest der Völker, den rassistischen Wahlkampf der NPD oder mit der aktuellen Ausgabe über islamfeindliche Vorurteile in der deutschen Gesellschaft zeigt die UNIQUE regelmäßig antirassistisches Engagement und erntet dafür viel Zustimmung, sowohl von ihrer Leserschaft als auch von verschiedenen antirassistischen und interkulturellen Organisationen.

Die Anschuldigungen, die UNIQUE diene als Plattform für rechtsextreme Propaganda bzw. ihr Chefredakteur sympathisiere gar mit dieser, weist die Redaktion daher wiederholt als vollkommen absurd und unbegründet zurück.

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Bisher 27 Meinungen zum Thema: In eigener Sache: fabik packt aus

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  • be-für-worter meint:

    Richtig… lasst euch von diesen kriminellen Methoden der selbsternannten Antifaschisten nicht unterkriegen!
    Scheinen ja des Lesens nicht mächtig zu sein; man müsste sich ja nur mal eure letzte Ausgabe ansehen!

  • oha meint:

    @be-für-worter
    anscheinend bist du des lesens nicht mächtig, führe dir doch mal den nun veröffentlichten e-mail-verkehr des f. köhler zu! (methode diskutierbar, ergebnis nicht…). wem dabei nicht mindestens zweifel aufkommen, … .
    mfg

  • be-für-worter meint:

    diskutierbar? das ist nichts anderes als kriminell!

    Es geht beim Journalismus in erster linie um das ergebnis in gedruckter form, also die UNIQUE-Ausgaben! Und die sind weder rassistisch noch faschistisch oder ähnliches…

    Da scheinen gewisse Leute einfach nix besseres zu tun zu haben als die großen Antifaschisten zu spielen -.-

  • mach doch mal die hetze aus meint:

    hmm, man kann ja zur unique stehen, wie man will, und auch zum e-mail-kontakt fabians. aber wie man an die sachen ran gekommen ist, ist kriminell und zweitens bedienen sie sich damit der gleichen mittel, wie die rechten. das gleicht einer hetz-kampagne. einen anderen sinn kann ich dahinter nicht entdecken.

  • cerebro meint:

    Es hat ja fast schon traurige Tradition, dass Teile einschlägig linker Gruppierungen ihren kleinen Privatkrieg gegen die UNIQUE und ihre Chefredaktion führen. Das dies nun mit einer solchen kriminellen Energie und in dieser scharfen, unsachlichen Hetze geschieht ist erschreckend.

    Da bedienen sich verfassungsfeindliche Kader Methoden, welche der Staatssicherheit alle Ehre gemacht hätten. Zuerst werden Zeitschriften durch Einsammeln zensiert und öffentlich zerrissen, dann gibt es Schmierereien, Aufkleber und Flugblätter und jetzt werden persönliche Daten gestohlen, aufs schwerste missbraucht und öffentlich gemacht. Dazu eine steckbrieflich gestaltete Internetseite mit der hemmungslosen und zynischen Verleumdung eines Menschen, der sich jahrelang nachweislich für Integration, Humanismus und interkulturellen Dialog stark machte.

    Die AntiFa propagiert, dass in der UNIQUE gezielt nazistisches Gedankengut gesellschaftsfähig gemacht werden soll. Ich will euch mal was sagen:
    Wer dies ernsthaft behauptet, IST der Gesellschaftsunfähige. Auf fadenscheinige Umtriebe wie die der “AntiFa Task Force” (die müssen bestimmt selber lachen, wenn sie sich mit so einem Namen irgendwo vorstellen) können wir hier in Jena verzichten!

    Nazis Raus! AntiFa hinterher! Backt lieber mal nen Kuchen.

  • nix-versteher meint:

    Irgendwie verkennt ihr alle den Punkt, dass die Seite überhaupt nicht primär Fabian als Ziel hatte. Ich bin auch nicht einverstanden mit der Methode die hierfür genutzt wurde, aber ich bin entsetzt, wie eine ganze Redaktion hinter ihrem Chefredakteur stehen kann, nach so einer Nummer?!Ihr müsst euch nicht wundern, wenn die Zeitung jetzt den Bach runtergeht. Daran seid ihr aber auch selbst schuld. Ich für meinen Teil war immer ein Freund der Unique(und fand auch Fabians Artikel imemr recht seltsam), werd sie jetzt aber auch nicht mehr lesen, weil ich wirklich geschockt bin von dieser Einstellung un der Reaktion der gesammten Redaktion…

  • Mike meint:

    Leute, wacht endlich auf und fangt an zu denken: was hier passiert ist ungeheuerlich und gefährlich!

    Da wird alles in einen riesengroßen Topf geworben und undifferenziert vermengt. Hier sollen Menschen ins gesellschaftliche Abseits geführt werden, reicht der pure Kontakt zu einem Rechtsextremisten aus, um ganze Biographien nachhaltig zu schädigen und menschen als Nazi-Sympathisanten zu verleumden.

    Denkt drüber nach, wie schnell man Euch einen Strick wegen im Grunde Banalitäten drehen kann. Ihr könnt Euer Verhalten und Denken entsprechend irgend einer ideologischen Linie “säubern”, dürft Euch dann aber nicht wundern, wenn Ihr in genau der Diktatur aufwacht, vor denen Euch und uns diese selbsterstnannten Verteidiger unserer Demokratie aufspielen. Letztlich demontieren sie ganz aktuell und sehr praktisch jedwede Vernunft und Freiheit.

    Denn Demokratie heißt Meinungsfreiheit, heißt Schutz der Privatsphäre, heißt, daß man sich nicht verleumden lassen muß und von ideologischen Fahnenträgern verfolgen lassen muß.

    „Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“ Voltaire

  • Seruun meint:

    So nach dem mein erster Kommentar der Zensur zum Opfer gefallen ist, der zweite Versuch.

    Die Nasen vom Braunen Haus zeigen in ihrer Antwort auf die Veröffentlichung der E-mails von Schneider (siehe “Heimatseite” des NWJ) sehr deutlich, dass diese kein Fake sind (nur um es nochmal klar zu stellen). Schaut man sich den Inhalt an, so wird für mich deutlich, dass Fabian offensichtlich viele Leute aus seinem näheren Kreis, nicht zu letzt die Redaktion der Unique (den größten Teil der Artikel finde ich durchaus sehr ansprechend und gut recherchiert!) hintergangen hat. Deutlich wird dies zum Beispiel (ein Beispiel von mehreren!!) darin, dass er das Interview mit Schneider quasi zusammen verfasst hat. Dies ist um so ungeheuerlicher, da es billigste Nazipropaganda war, die man auch einfach nur von der n-w-j-Seite hätte kopieren können.

    Die Methode, wie man an die Daten gekommen ist, ist sicher sehr fragwürdig und auch ich habe dabei Bauchschmerzen, aber nun sind die Daten öffentlich geworden und zeigen, dass Fabian nicht “nur Kontakt” zu den Nasen hatte, sondern versucht hat rechtsextremes Gedankengut zu verharmlosen!!

    Übrigens war es nicht “die Antifa”, genauso wenig, wie es “die Antideutschen” gibt – siehe Artikel von Fabian in der aktuellen Unique -. Solche Vereinfachungen sind billig und gerade in eurer letzten Ausgabe habt ihr doch angeprangert, dass man alle Muslime über einen Kamm schert!!

    PS habe einen Screenshot meiner Antwort gemacht ;-)

  • Kai meint:

    @mike,

    vollkommen richtig. das sind antidemokratische umtriebe, die sich hier austoben. wie eine wildgewordene menge stürzt sich die linke auf den bereits verurteilten. die einseitigkeit udn der willen, jeden niederzuknüppeln, der nicht 100% ins Bild passt, ist erschreckend.
    das erbe der ddr wirkt wohl nach.

  • Seruun meint:

    “vollkommen richtig. das sind antidemokratische umtriebe, die sich hier austoben.”
    Und Fabian ist der Vorzeigedemokrat, oda wat?

    “wie eine wildgewordene menge stürzt sich die linke auf den bereits verurteilten.”
    Es gibt nicht “die Linke”. Außerdem würde ich die Unique zu eben dieser zählen!!

    “die einseitigkeit udn der willen, jeden niederzuknüppeln, der nicht 100% ins Bild passt, ist erschreckend.”
    Wer spricht denn ihr von niederknüppeln? Fabian ist nur angegriffen worden, da er offensichtlich ein an sich vorbildliches Projekt für seine Verharmlosungen rechtsextremen Gedankengutes missbraucht hat

    “das erbe der ddr wirkt wohl nach.”
    Die Methode erinnert daran, dass ist auch mir unangenehm aufgestoßen, aber die Empörung darüber sollte eben nicht den Missbrauch des Vertrauens vieler, den Verrat durch Fabian überdecken!

  • Seruun meint:

    Korrektur folgenden Abschnitts:

    “wie eine wildgewordene menge stürzt sich die linke auf den bereits verurteilten.”
    Es gibt nicht “die Linke”. Außerdem würde ich die Unique politisch links einordnen.

  • Franz meint:

    …….sieht aus wie eine gezielte campainge. Wer die Islomophobe Kreise von Leute wie Broder oder Ulfkötte stört sollte vorsichtig sein.

  • Seruun meint:

    “Deine Meinung zählt!”
    Offensichtlich nicht, denn sonst könnte man alle meine Beiträge lesen!!
    Angesichts obiger Debatte sehr traurig…und ich war nett und habe nicht “gespammt”…;-)

  • Eugenia meint:

    Dies haben auch jene neue Art von bloggern mit zu verantworten, die zur Zeit überall aus dem Boden schießen, doch noch sind es nur wenige. Sie aber machen den vielen anderen journalistisch tätigen bloggern Probleme, indem sie einigen von ihnen haltlose Unterstellungen machen. Es hat eine unterschwellige Hetze begonnen, die letztlich die Wahrheitsbewegung zerstückeln soll – weil diese in Form einer virtuellen Gemeinschaft offenbar ziemlich nahe an die Wahrheit gelangt ist. Die meisten von ihnen sind kritisch und behandeln brisante Themen kontrovers. Wenn sie zu viele Leser und Befürworter bekommen, werden ihnen rechtsradikale und faschistische Beweggründe vorgehalten, das kommt gerade in Mode.
    Nazis soll man keinen Platz zur Entfaltung lassen, das ist klar, doch schaut euch mal diese neuen Blogs genauer an. Hinter ziemlich einfallsloser Maskerade, nun angeblich zu dem Stamm der Wahrheitsbewegung zu gehören, verbergen sich dahinter Neider, Hetzer und vielleicht gar die eigentlichen Faschisten.
    Schade, dass darauf sogar schon bisher unabhängige Internet-Nachrichtenmagazine hereingefallen sind, den alt eingessenen bloggern und Schreibern vor den Kopf stossen, und dieser neuen Art von pseudokritischen blogs Räume verschaffen.

  • Sutdent meint:

    @ Eugenia

    Also zunächst versteh ich nicht wieso Du aufeinmal einen Exkurs in die “Allgemeine Blogger-Kritik” machst. Erachtest Du die Vorkommnisse und Ereignisse tatsächlich so unwichtig, dass du uns erstmal deine Meinung über Blogger mitteilen musst?!

    Sofern dein Beitrag im geringsten auch nur inhaltlich auf besagte Homepage Stellung nimmt, so würde ich gerne folgendes kommentieren:

    “indem sie einigen von ihnen haltlose Unterstellungen machen.”
    haltlos sind die “Unterstellungen” gegen Fabian wohl kaum.

    “verbergen sich dahinter Neider, Hetzer und vielleicht gar die eigentlichen Faschisten.”
    DAS liebe Eugenia ist in der tat eine haltlose Unterstellung!

    Desweiteren wundert es mich im Allgemeinen, dass 80% der hier getätigten Beiträge sich nur um die Vorgehensweisen der Antifa-Aktion beschäftigen. Ich muss dem “Nix-Versteher” völlig zustimmen und finde es wirklich mehr als bedenklich ja nahezu peinlich, dass die gesamte Unique-Redaktion nach solchen Anschuldigungen wirklich Einstimmig hinter ihrem Chef-Redakteur stehen und mit dieser Meinung ist man wohl auch kaum alleine auf weiter Flur, wer von euch heute zufällig Deutschlandfunk gehört hat, der konnte einen Beitrag über die Vorkommnisse vernehmen bei dem sich, neben dem Sprecher der Universität Jena, auch der Moderator (Kommentator) selbst das Verhalten der Unique-Redaktion als sehr fragwürdig empfunden hat.

    Als damals das Interview gedruckt wurde gab es sofort eine immense Protestwelle, denn die Art und Weise des Interviews war in der Tat äußerst plump und naiv.
    Ich kann eure Reaktion vor allen Dingen, die der Unique selbst, nicht wirklich nachvollziehen. Nachdem es eine derart große Podiumsdiskussion gab, müsste doch auch dem letzten in der Redaktion aufgefallen sein, dass man jetzt Aufmerksamkeit bekommen hat und das in Zukunft auch die Menschen ein wenig aufmerksamer die Unique lesen werden. Das daraufhin weitere Ausgaben folgten (z.b. fragwürdiges Interview mit dem Hamas-nahen Journalisten) die das Vertrauen der Skeptiker nicht wirklich wieder gewannen, war auch nicht gerade hilfreich. Naja und sich dann zu wundern, dass die Antifa da mal ein wenig mehr nachforschen ist alles andere als verwunderlich und siehe da, die zuvor angestellten Vermutungen bewahrheiten sich (zumindest nach dem e-mailverkehr zu urteilen).
    Nach so einer Enthüllung muss es doch MINDESTENS einen in der Redaktion geben, der vll. sagt: „hmm vll. sind die Beweise/Beiträge ja tatsächlich etwas näher zu beleuchten und zu erörtern.“ – Dass im Endeffekt die gesamte Unique-Redaktion VÖLLIG kritiklos (so kommt es nämlich für die Außenwelt rüber!) sich hinter ihren Chef-Redakteur stellt lässt A. an der Unbefangenheit der Redaktion zweifeln und B. Als Folge von A. die einzige Konsequenz folgern, eine Komplette NEU-Besetzung der gesamten Redaktion zu fordern.
    Jene Redaktionsmitglieder, die sich jetzt gegen eine solche Forderung stellen, denen soll gesagt sein, dass sie ja auch schließlich die Möglichkeit gehabt hatten, sich von vornherein kritisch zu den veröffentlichten Artikel und gegen den Chef-Redakteur zu verhalten. Da dies ja anscheind nicht stattgefunden hat, sollte das gesamte Projekt in der jetzigen Form überdacht werden…. da wir ja alle gerne mehr Mitbestimmungsrechte haben wollen, soll daraus (meiner Meinung nach) ein „Plebiszit“ also eine Studentenentscheidung kreiert werden, die entscheiden soll, in wiefern die jetzige Redaktion weiter exisiteren soll. Da diese Zeitung FÜR die Studenten kreiert wird sollten auch die Konsumenten (also wir Studenten) auch das letzte Wort bei dieser Diskussion haben

  • Glaubwürdigkeit meint:

    Fabian Köhler hat seine Glaubwürdigkeit verloren. “Ich treff mich privat mit Nazis, finde die aber trotzdem scheisse” glaubt doch keiner!

    Er hätte die privaten Kontake zu N. Schneider gegenüber der Redaktion viel früher zugeben müssen und nicht erst jetzt nachdem die “aufgedeckt” wurden.

    Echt schade für die UNIQUE!

    Die UNIQUE ist gut beraten sein Rücktrittsangebot anzunehmen.

  • lest doch selbst meint:

    www.fabik-packt-aus.tk

  • Norman meint:

    Liebe UNIQUE-Redaktion.

    Ich bin ehemaliges Redaktionsmitglied und Chefredakteur der UNIQUE. Nachdem ich über die neuerlichen Probleme informiert wurde, die die UNIQUE betreffen, habe ich mir heute Fabians Stellungnahme und Eure Meinungen zum Thema durchgelesen.

    Leider haben Sie an meiner bereits vor Monaten im Zuge der ersten Auseinandersetzungen geäußerten Einschätzung nichts geändert, im Gegenteil, Eure Erläuterungen bestätigen nur meine Vermutung: hier versucht sich eine kleine Gruppe in Macht durch Meinungsmache auf Teufel komm raus und riskiert parallel mal eben die Existenz und Bedeutung eines herausragenden interkulturellen Projekts. Ihr habt das in der Vergangenheit zurecht kritisierte Niveau des Akrützels nach unten problemlos durchbrochen. 90 % Eurer Artikel verdienen die Bezeichnung Artikel nicht, bestenfalls die Kennzeichnung mit Kommentar oder Glosse. Diese Trennung scheint ihr nicht vollziehen zu können – die mangelnde Kennzeichnung ist da für mich ein offensichtliches Signal. Eure Texte entbehren überwiegend journalistischen Grundlagen, Euren Anspruch von Neutralität und journalistischer Objektivität verfehlt Ihr bei weitem. Ein Chefredakteur, der mir gegenüber zugibt, über die mangelnde Qualität des ersten “Nazi-Artikels (Interview mit Nazi)” gewusst zu haben – vor der Veröffentlichung – und den Artikel trotzdem freigegeben zu haben und eine Redaktion die dieses Verhalten stützt, verdient meiner Meinung nach nicht die Möglichkeit, die Arbeit der UNIQUE fortzuführen. Bitte löst Euch vom guten Namen dieses Projekts, ihr verdient ihn nicht. Ein Neuanfang, auch personell täte Euch sicher gut.

    Gleich, welche Motivationen alle Beteiligten ursprünglich umgetrieben haben mögen, bleibt nicht nur für mich – sondern für viele andere Wohlmeinende auch – doch letztlich festzustellen – die UNIQUE ist am Ende. Die aktuelle Redaktion/Chefredaktion hat sie fahrlässig ruiniert.

    Das ist eine Schande. Ihr solltet wenigstens über soviel Selbstkritik verfügen, das festzustellen – auch wenn diese Fähigkeit bei Euch ansonsten wohl leider zu kurz gekommen zu sein scheint.

    Norman

  • M:L meint:

    Lasst euch nicht unterkriegen!
    Es ist ZUM KOTZEN,wie feige und hinterhältig hier einigen Personen Schaden zugefügt wird.
    Selbst wenn es so wäre, hat jeder Mensch das Recht auf eine eigene politische Meinung!
    Schon alleine die Tatsache Flyer zu verteilen und eine Website, ähnlich einer Proskriptionsliste, auf einem Server in Tokelau betreiben, zeugt von der Feigheit und verabscheuungswürdigen Hinterhältigkeit der Antifas.
    Wehrt euch! Am Ende steht sonst jeder, der ein Wort gegen die Antifa verliert auf einem Flyer mit Name und Anschrift.

  • Katja meint:

    Ich bin hier nicht für oder gegen die Unique… oder Fabian Köhler.
    Ich frage mich nur, was passiert, wenn nun mittlerweile schon bei denen, die sonst bei der Schäuble Demo am lautesten gegen die Überwachung demonstrieren, auf Grundrechte gepfiffen wird.

    Hier wird eine Diskussion über etwas geführt, dass tief ins Privatleben vordringt und all das bricht für die wir doch eigentlich stehen. Haben wir keine Alternive mehr gegen rechts vorzugehen? Sind wir so ratlos geworden, dass wir es toll finden, wenn solche MEthoden angewandt werden?

    Der Zweck heiligt keine Mittel, und wenn schon die “Guten” ähnliche Vorgehensweisen an den Tag bringen… dann scheinen wir wohl wirklich an einen Punkt gekommen zu sein, wo keiner mehr zu wissen scheint, wie gegen menschenverachtende Einstellungen vorgegangen werden kann.

    Eine alternative wär die Unique auf die kleinste Lücke auseinander zu nehmen, denn das ist für die Öffentlihckeit Meinung durchaus verpflichtend, das geschehene zu verurteilen, von allen die noch was auf Grundrechte geben.

  • J.A.H. meint:

    Lieber Norman,

    Sie scheinen sich sehr um Ihren persönlichen Ruf und den Ruf der Unique zu sorgen, wenn Sie Ihre Kritik und Ihren Aufruf zur Selbstauflösung der Zeitung öffentlich machen. Dennoch werde ich das Gefühl nicht los, dass es hier vor allem um die Selbstdarstellung und -beweihräucherung eines Ehemaligen geht. Die Gründe hierfür sind:

    Ihre “bestätigten Vermutungen” sind eher Mutmaßungen; der Redaktion Meinungsmache auf Teufel komm raus vorzuwerfen trifft nicht zu, da niemals nur eine Meinungen dargestellt wurde, sondern immer mehrere Seiten zu Wort kamen. Dies trifft sogar auf das, zu Recht, kritisierte Nazi-Interview zu.

    Das die “Existenz und Bedeutung eines herausragenden interkulturellen Projekts” riskiert wurde/wird, spricht wieder für Ihre “spezielle” Sicht der Dinge, denn herausragend und bedeutend kann nur sein was auch außerhalb der Redaktion und deren Bekannten diese Eigenschaften trägt. Klar formuliert: bevor Fabian Köhler auf den Posten des Chefredakteurs gewählt wurde, hatte die Unique überhaupt keine und schon gar nicht eine “herausragende” Bedeutung. Sie verdiente die Bezeichnung Magazin nicht, denn Sie war aufgrund der redaktionellen Ausrichtung bis zur totalen Neutralität verwässert.

    Glauben Sie allen ernstes, dass ein interkulturelles Projekt Bedeutung haben kann, dass seine Arbeit auf die Produktion von informierenden Lexicon-Artikeln reduziert und diesen auch noch jegliche Ecken und Kanten abpoliert? Wie sonst können Sie sich es erklären, dass bei der ersten Kontroverse kaum jemand von der Unique gehört hatte und diese sogar mit dem Unicum verwechselt wurde?
    Wie wollten Sie die Menschen für Interkulturalität begeistern und Vorurteile abbauen, wenn Sie Artikel schreiben die sich auf “Mittagspause in aller Welt” reduzieren ließen?

    Erst der aktuelle Redakteur hat die Unique aus dem Schatten der Bedeutungslosigkeit herausgeholt und erst die aktuelle Redaktion hat den neutralen Wikipedia-Stil aufgebrochen. Die neue Unique wird gelesen (damit ist Sie der Alten schon mal voraus), trotz größerer Auflage sind die meisten Hefte sehr rasch vergriffen. Die neue Unique ist kontrovers und provoziert die Studenten zum Nachdenken, wie sonst lässt sich die große Beteiligung an den geführten Diskussionen mit und über sie erklären? Wir hatten gerade eine der meistbesuchten StuRa-Stitzungen in der Geschichte der FSU erlebt bei der es kein Tribunal gab, sondern eine Debatte in der mehrere Meinungen debattiert wurden. Selbstverständlich ist die neue Unique nicht perfekt, sie besitzt an einigen Stellen gewaltige Schwächen aber an diesen wird gearbeitet, Konsequenzen werden gezogen und zwar nicht in vorrauseilendem Gehorsam, sondern in offenen redaktionellen Zusammenkünften. Diese wurden auch in der o.g. StuRa-Sitzung genannt und dort wurde auch klargestellt das in der Unique kein rassistisches oder sonstiges ausgrenzendes Gedankengut verbreitet wurde.

    Mit Bedeutungslosigkeit bringt man die Leute nicht zum Nachdenken über Interkulturalität, die kontroverse Auseinandersetzung mit Themen wie dem Islam und seinen Facetten hat viel mehr zur Reduktion von Vorurteilen beigetragen als die bloße Darstellung bedeutungsloser Alltagselemente. Rassismus und verbohrter Nationalismus lassen sich nur durch Aufklärung mittels relevanter Informationen reduzieren. Damit hat die aktuelle Redaktion die Unique keinesfalls “fahrlässig ruiniert” sondern eher der ruinierten Unique neuen Glanz verliehen.

    Ich bitte Sie daher die Selbstkritik zu praktizieren, die Sie einfordern, bevor Sie mit Altersweisheiten Bilder von einer Vergangenheit produzieren die es so nicht gegeben hat.

  • Norman meint:

    @ J.A.H.:

    ich bin entsetzt über ihr Mischmasch aus persönlicher Beleidigung, unfundierter Kritik, offensichtlicher Ahnungslosigkeit bzw. Halbwissen.

    Da Sie mich nicht kennen, erschließt sich mir nicht, wo Sie Ihre Vermutungen über meine Beweggründe für meine Kritik hernehmen. Mir ging es und geht es ausschließlich um das Wohl der UNIQUE, an deren Aufbau ich neben vielen anderen engagierten Redakteuren und Förderern mitgewirkt habe und die mir selbstverständlich am Herzen liegt. Ihr Argument, es ginge um Selbstbeweihräucherung und Stolziergehabe von geschichtlich umnachteten Ehemaligen ist eine bekannte Leier, wenn man mit Kritik nicht umgehen kann – wann immer einem keine Argumente einfallen, benutzt man eben ein persönlich beleidigendes Totschlagsargument, dass sich auf diesem Wege wohl kaum überprüfen lässt. Sie vernachlässigen dabei vor allem auch, dass sich bei weitem nicht nur Ehemalige sehr unzufrieden über die aktuelle Situation zeigen, sondern die Kritik aus einem sehr breiten Spektrum von Lesern und Interessierten kommt.

    Nicht nur in Bezug auf die UNIQUE habe ich immer Polemik abgelehnt, der das Kleid journalistischen Entdeckerdrangs übergestreift wird. Stunk suchen, um des Stunks Willen – das ist nicht meine Vorstellung von wertvollem und nachhaltigem Journalismus. Das heißt nicht, dass kritische Themen nicht angegangen werden sollen – im Gegenteil. Es heißt nur, dass man gerade hier sehr sauber arbeiten muß, damit eigene, handwerkliche Fehler nicht die inhaltlich richtige und wichtige Arbeit diskreditieren. Genau das ist hier passiert: Die UNIQUE hat schwierige Themen angefasst, zurecht und auch in der Wahl des Mittels, z.B. Interview, völlig legitim, aber sie hat komplett versagt, was die Umsetzung betrifft. Was ist in Konsequenz passiert: Die UNIQUE wird zum Thema, nicht das eigentliche Thema. Die Gewinner sind Militante und politische Wirrköpfe in völlig überzogenen Forderungen an die UNIQUE und Aufrufen zu rechtswidrigen Handlungen gegenüber der UNIQUE und z.B. die Rechtsextremen, deren wirres und menschenverachtendes Geistesgut plötzlich nicht mehr in erster Linie Thema ist. Damit widerspreche ich Ihnen entschieden: Die neue UNIQUE-Redaktion hat es eben gerade nicht geschafft, Themen zu setzen und zu Diskussionen zu Themen beizutragen, sondern hat sich durch eigenes Unvermögen und Dreistigkeit und Ignoranz im Anschluß an die folgende Kritik selbst zum Thema gemacht. Aufgabe verfehlt, würde ich sagen.

    Die UNIQUE ist ein herausragendes interkulturelles Projekt und war es von Beginn an. Herausragend insofern als dass gleichartige Projekte praktisch nicht existieren, dass Menschen Ihre Freizeit und eigene finanzielle Mittel investiert haben, Förderer gewonnen und einen Zeitungsbetrieb aufgebaut haben, um im Sinne der interkulturellen Verständigung aktiv zu werden und sich einzubringen. Ich weiß nicht, wie Sie Ihre Behauptungen unterlegen, dass die UNIQUE in den letzten Jahren nicht wahrgenommen wurde, nicht gelesen wurde bzw. keine Bedeutung hatte – sie sind schlichtweg falsch. Dass Ausgaben der UNIQUE innerhalb weniger Tage vergriffen waren, ist beispielsweise bei weitem keine Neuheit. Die sehr seltene Verwechslung von UNIQUE und UNICUM liegt beispielsweise nach eigenen Nachforschungen fast ausschließlich im ähnlichen Namen begründet und der Anordnung des Namenszuges auf der Zeitschrift, die wir im Nachgang genau aus diesem Grund verändert haben. Ihre Behauptungen zeigen aber eines ganz deutlich: Sie argumentieren ohne Wissen. Das trägt nicht zur Diskussion bei und ist schade. Eines verkennen Sie nämlich: Es geht nicht darum, frühere Redaktionsarbeit hochzustilisieren, da gab es ohne Zweifel genügend Verbesserungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Worum es geht, ist, dass die aktuelle Redaktion sich sowohl inhaltlich als auch vom Stil und von der Sorgfaltspflicht vom Grundgedanken der UNIQUE verabschiedet hat. Daher mein Aufruf zu einem neuen Projekt, dass besser nicht mehr den Namen der UNIQUE tragen sollte, weil es mit der UNIQUE in ihrer Grundidee nicht mehr viel zu tun hat.

    Ihre Anmerkung: “Erst der aktuelle Redakteur hat die Unique aus dem Schatten der Bedeutungslosigkeit herausgeholt und erst die aktuelle Redaktion hat den neutralen Wikipedia-Stil aufgebrochen.” ist lächerlich und zeigt mir: Wer Bildzeitungsniveau will – Schreien um des Schreiens Willen, Aufregung um das Medium und nicht um das Thema -, soll die Bildzeitung lesen – nicht die UNIQUE. Übrigens: dass Wikipedia neutral ist oder lexikalische Bedeutung hat, wie Sie an anderer Stelle andeuten, ist mir neu.

    Ob es ein Ziel sein kann, dass die UNIQUE deshalb gelesen wird, um sich ein eigenes Bild über die Mängel zu machen, anstatt sie zu lesen, um sich mit interkulturellen Themen und Diskussionen zu beschäftigen, mag jeder für sich beurteilen. Ob es ein Ziel sein kann, die UNIQUE und nicht die Themen der UNIQUE zum Gegenstand von Podiumsdiskussionen und StuRa-Sitzungen zu machen und ob es Ziel sein kann, durch Dilettantismus in das wohlgesinnte Umfeld von Rechtsextremen eingeordnet zu werden, mag ebenfalls jeder für sich beurteilen.

    Norman Hera

  • heintjeconnection meint:

    Habe mal den ganzen Threat gelesen und kann nur sagen, es geht ab wie im Kindergarten.
    Mittlerweile habe ich mich auf singende Kinder geeinigt, die sind unterhaltsamer.
    Ich werde mal den Titel – Ich mag nicht zur Schule – aufm Stura beziehen(umschreiben) und von Marco Konegger einsingen(veröffentlichen) lassen.
    Es hat sich im Sturabereich, war in 3 verschiedenen Sturä gewesen, also nicht viel geändert.
    Das ein Stura über eine Studentenzeitung herzieht, wenn diesem der Inhalt nicht passt, erlebe ich hier auch schon zum dritten Mal. Warum wird nicht einfach mal das Problem angegangen, oder braucht man besseres Personal dafür, wie wärs mit einem Heintjetest als Eignungstest fürn Stura, jetzt mal ernst gemeint.

  • heintjeconnection meint:

    Nachtrag:
    In der FH Jena blieben 2004/2005 die Unique Ausgaben immer recht lange liegen(bis der Rest vom Hausmeister entsorgt wurde), wie heute ist, weiss ich nicht.
    Bringt vernünftige Themen und die werden gelesen, dasselbe gilt fürn Stura, wie wärs mit Bildungsstreik (und Hintergründen) und das Wegsehen der offiziellen Medien…

  • giraffa verde meint:

    Liebe Redaktion
    Ich verfolge diese Geschichte seit ihren Anfängen mit und kann diesen Kindergarten nicht mehr sehen. Der von linksextremistischen Kräften durchdrungene Stura ist bei mir jetzt völlig unten durch nachdem was bei dieser “Abstimmung” abging. Jedenfalls habt ihr meinen Beistand – auch für die heutige Sitzung in diesem Kasperle-Theater. Ich wünsche mir, dass diese Aktion von letzten Do schonungslos offengelegt wird und mit rechtlichen Mitteln diese alkoholisierten und subversiven Kräfte aus dem Stura entfernt werden, die in keinerlei Art und Weise die Interessen der Studierendenschaft vertreten (allein aufgrund der geringen Wahlbeteiligung)
    Ich wünsche euch, dass ihr jegliche Art von Rückendeckung bekommt
    Haltet die Ohren steif

    P.S.: auch wenn ich nicht mit euch in einigen Sachen konform gehe, würde ich mich über eine nächste Ausgabe freuen. Allein der Tatsache wegen, dass die Unique – mag sie auch Kontroversen erzeugen und zu Diskussionen anregen – hier von der Bildfläche verschwinden würde, wäre für den Uni-Standort Jena und der FSU ein Armutszeugnis.

  • funkypunky meint:

    An meinen Vorredner:

    Genau so erging es mir auch, als ich an der Abstimmung teilnahm. Ich kam mir vor wie in der Rütli-Schule in Berlin-Gerade, dass die entleerten Biergefäße nicht durch den Hörsaal geflogen sind. Hinter mir die animalisch-dazwischenrufenden biersaufenden ANTIFAS (dass sowas überhaupt studieren draf(!)) und vorne die parteiischen Stura Mitglieder, die nur so drauf brannten, Köhler und die UNIQUE fertigzumachen-Da kam es ungelegen, dass Köhler seinen eigenen Anwalt so exzellent spielte und sich die linken “Redner” (besonders lächerlich waren übrigens der Ersti-Schwätzer (so ein Kasper-weiss bis heute noch nicht was der eigentlich wollte:)sowie der Heini mit den Antisemitismusvorwürfen ) gekonnt vom Hals hielt….
    Ich wäre ebenfalls dafür, den kompletten Stura zu “säubern”…Wenn das nicht möglich ist, dann muss man ihn halt abschaffen.
    Entsetzt war ich auch über die Kommentare des Pressesprechers der FSU…wie in der Politik aus Angst vor Konfrontationen bei allem klein beigeben.
    Ich halte der Redaktion die Daumen!

  • heintjeconnection meint:

    Hallo, giraffa verde,
    Den Stura kann man mit dem an den Tag gelegten Verhalten nicht als links oder gar linksextrem darstellen. Der Angriff des Interviews mit dem iranischen Journalisten zeugt viel eher von Geschichtsrevionismus, der als alleinige ‘Wahrheit’ herhalten soll, wer im Umkehrschluss den Palästinensern das Recht auf Demokratie und Menschenrechte abspricht, kann nicht links sein, sondern ist sonstwie schief gewickelt, das andere infrage gestellte Interview habe ich nicht gelesen und dazu äussere ich mich nicht.
    Übrigends bedeutet der Begriff Antisemitismus nicht nur gegen Juden, sondern auch gegen Araber, beide Volksgruppen sind Semiten, einfach mal Fachpersonal befragen, nicht den Stura.
    Aus solchen fadenscheinigen Gründen geht man nicht gegen das gesamte Medium vor, das ist nichts Anderes als Pressezensur.
    Soll doch der Stura ein eigenes Stura Infoblättchen herausgeben, allerdings wird das kaum einer lesen wollen, denn der Stura darf nur über Hochschulpolik schreiben und ist wesentlich eingeengter in seinen Möglichkeiten, als eine Redaktion, die nur ihrem Redaktionsstatut (habe dieses jetzt nicht gelesen) verpflichtet ist.
    Macht als Redaktion
    weiter und haltet Euch zu 100% ans Redaktionsstatut, denn dazu ist dieses da, falls Probleme auftreten kann man sich auf dieses berufen.
    Obigen Musiktitel werde ich machen lassen, der kann allerdings wohl nicht im Campusradio gespielt werden(OKJ nehmen), sonst droht diesem dann auch das Ende, dem Stura ist ja alles derzeit zuzutrauen.

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