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Der Pianist Filmrezension

11 April 2003 751 views No Comment

Warschau, 1939. Die Deutschen nehmen innerhalb weniger Tage Polen ein und beginnen den Zweiten Welt krieg. Noch besteht Hoffnung bei den polnischen Juden, doch mit jedem weiteren Tag schwindet diese. So auch bei Wladek Szpilman (Adrien Brody), einem Pianisten Polens. Die schrecklichste Zeit seines Lebens beginnt. Unmenschliche Demütigungen, Terror und Tod sind das Ergebnis der folgenden sechs Jahre. Eine halbe Million Juden, darunter auch Szpilman und seine Familie, werden im Warschauer Ghetto eingesperrt. Wer den Hunger und die tödliche Will kür der Gestapo-Offiziere überlebt wird schließlich nach Treblinka deportiert. Wladek entgeht mit Glück den Todeszügen, seine Familie nicht. Verschiedene Verstecke, Knochenarbeit und die ständige Angst entdeckt zu werden zeigen dem sensiblen, jungen Mann immer wieder seine Grenzen. Er lebt von Tag zu Tag, stets auf der Suche nach Lebensmitteln in der zerstörten polnischen Hauptstadt. Kurz vor der Kapitulation Deutschlands, nach einer fast sechs Jahre langen Odyssee wird er schließlich doch von einem deutschen Offizier entdeckt…\r
Roman Polanski verfilmte die Memoiren des polnischen Pianisten Wladyslav Szpilman bildgewaltig und kurzweilig. Die Co-Produktion von Filmstudios aus England, Frankreich, Deutschland und Polen schildert die Umstände der Juden in Warschau während des Holocaust. Das ist in dem Sinne nichts Neues, da Filme wie „Schindler‘s Liste“ oder „Jakob der Lügner“, und Bücher von Reich Ranitzki, Nurowska oder Szczypiorski genau das Gleiche taten. Um diesen Film aber auf das Niveau eines Steven Spielberg zu hieven, hätte teils auf die typische Schwarz-Weiß- Malerei verzichtet werden sollen. Zu oft werden bekannte Klischees bedient. Es gibt (fast) nur grausame Deutsche, die Polen spielen meist brav ihre Rollen und reagieren hilf los auf die deutsche Gewalt. Das bewegt, hat aber nicht sehr viel Tiefe. Polanskis Umsetzung ist rein film- technisch gesehen grandios. Allein der Blick auf das zerbombte War schau ist spektakulär. Auch Adrien Brody überzeugt. Doch sein schau spielerischer Schatten ist zu groß für seine Mitdarsteller.’, ‘Rezens’, 1, ”, ”, ”, ”, ”, ’1′, ‘deutsch’, ‘disc@unique-online.de’, ”, 0),

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