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Articles in the EinBlick Category

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[28 Aug 2009 | 2 Comments | ]

Ich denke, ich hab noch nie so viele Politiker auf der Straße gesehen wie in diesem Jahr. Überall hängen sie herum, an Kreuzungen, kleinen Nebenstraßen, Spielplätzen und Einkaufszentren, lockend mit solchen Versprechen wie „Arbeit muss sich wieder lohnen.“ Alle proklamieren sie eine bessere Zukunft, stehen sie erst einmal an der Spitze Deutschlands, oder wenigstens des Freistaates. Dazwischen hängt auch Werbung für das, was ich die Bewegung in den Abgrund nenne: die Neuen Polemiker Deutschlands, die NPD.
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[15 Jul 2009 | One Comment | ]

von Roman Gherman
Feiern ist schön, egal wo, egal mit wem. Tanzen macht Spaß, klappt bei Deutschen aber erst, nachdem sie vorgeglüht haben.
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[15 Jul 2009 | No Comment | ]

von Martin Müller
Der Besuch des amerikanischen Präsidenten regte zum Nachdenken über den Umgang mit der deutschen Vergangenheit an. Als Barack Obama am 5. Juni das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald besuchte, durfte eine Gruppe von Gedenkstätten-Mitarbeitern und Geschichtsstudenten der FSU Jena den Besuch des amerikanischen Präsidenten vor Ort miterleben.
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[15 Jul 2009 | No Comment | ]

von Sahra Rausch
Da standen wir also im Nieselregen und selbst unsere Regenjacken konnten das beständige Tröpfeln von den Bäumen auf unsere bereits feuchten Haare nicht mehr abwehren. Nach stundenlanger Wolkendusche mussten wir uns was einfallen lassen: Wir spannten Mülltüten zwischen den Bäumen. Nun warteten wir. Ja, auf was nur?
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[15 Jul 2009 | No Comment | ]

von rokko rehbein
Über die Notwendigkeiten eines besseren Lebens und das Geheimnis von  Zufriedenheit. Ein Portrait von Irina Kolyada aus Tscherkassy. 
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[9 Jun 2009 | No Comment | ]

von bergi
Im schönen Jahre ’98 des letzten Jahrhunderts fanden sich einst junge Kulturverbesserer im Clubhaus zu Saalfeld ein, um unter dem Titel „Kulturschock #1“ Ausstellungen und alternative Veranstaltungen zu organisieren. Ziel war es – wie so oft – nicht den Geldbeutel zu füllen oder dem Zuschauer konsumfertige
Plastiken zu disponieren, sondern das, was da unter Kunst und Kultur verstanden wurde, zu leben und weiterzugeben. Resultat war nicht zuletzt die Gründung des Caleidospheres-Vereins, der sich just nach der Jahrtausendwende ans Werk machte, das Gaswerk Weimar kulturell zu bespielen. Innerhalb eines Dreivierteljahres kamen …

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[9 Jun 2009 | No Comment | ]

von gonzo
Heiko, 53 Lenze auf dem Buckel, wehende Schnapsfahne, schrundige Windjacke, betritt die vormittägliche Straßenbahn mit einem lauthalsigen Knaller: „Früher hieß die Nordschule ja noch Adolf-Hitler-Gymnasium!“ Emsig suchen seine deutlich gelb hinterlegten Augen das Abteil sogleich nach potentiellen Touristen ab.
Doch niemand scheint sich angesprochen zu fühlen. Wie ein Schwert schwingt Heiko seine Bierflasche über den Köpfen der Fahrgäste und verkündet unverdrossen: „Wisst ihr eigentlich, warum der Spittelplatz früher Spitalsplatz hieß?“ Um dann mit kaum verhohlenem Stolz fortzufahren: „Mein Vorfahre war ja bedeutender Pestarzt in Jena.
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[9 Jun 2009 | No Comment | ]

von Luth
Seit vielen Jahren ist sie eine gute Freundin meines Bruders und meiner Familie. Trotzdem lernte ich sie erst im Herbst 2007 endlich persönlich kennen. Das liegt vor allem daran, dass Albana jahrelang das Nomadendasein einer Staatenlosen fristete und für wirklich jede Auslandsreise ein Visum benötigte. Nachdem sie 1999 mit ihrer Schwester vor dem serbischen Militär aus dem umkämpften Kosovo flüchten musste – ursprünglich kommt ihre Familie aber aus Montenegro – wurden Städte wie San Francisco, New York, Århus und Amsterdam ihre nächsten Lebensstationen. Demnächst zieht sie nach Hamburg, um …

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[9 Jun 2009 | No Comment | ]

Seit sechs Jahren lebe ich in Deutschland. Dinge, die für Deutsche normal sind, erscheinen mir fremd. Sind deutsche Frauen „normal“? Aus meiner Sicht sind sie anders.
von Roman Gherman
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[28 Apr 2009 | 2 Comments | ]

von Katja Barthold

Es ist der 16. April 2009, sechs Uhr am Morgen. Räumpanzer rollen heran, aus Hubschraubern seilen sich – meist von spektakulären Geiselbefreiungen bekannte – Spezialeinheiten ab. Tränengasgranaten sausen durch die Luft. Wenig später machen Polizeieinheiten aus vier Bundesländern ein Haus platt und seine Bewohner damit obdachlos. Was klingt wie eine Filmszene fand mitten in Thüringen statt. Der Unterschied zum Kino: Es fehlte das Happy End!
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