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Articles in the WeitBlick Category

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[15 Jul 2009 | No Comment | ]

von Luth
Im Juli 1989 verbrachten wir unseren Jahresurlaub wieder in Mövenort auf Rügen, ein Ritual. Als damals Neunjähriger wusste ich nicht, wusste niemand, dass die DDR die Hitze ihres letzten Sommers drückte. Dicht gedrängt lümmelten am Strand von Nonnevitz die nackten Leiber – durch selbst genähte Windschutze parzellierte Werktätige, wohin man auch schaute.
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[15 Jul 2009 | No Comment | ]

In unserer Nahostserie wollen wir auch Menschen zu Wort kommen lassen, die sich vor Ort für eine Lösung der Probleme einsetzen. Mit Henrik Meyer, dem Projektmanager des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung für die Palästinensischen Gebiete, sprachen wir über die aktuelle Lage.
Herr Meyer, Ihr Büro für die palästinensischen Autonomiegebiete befindet sich in Jerusalem. Ist es Ihnen als “außenstehendem” Beobachter dabei überhaupt möglich, unmittelbar den Alltag der Palästinenser zu erleben?
Nun, unser Büro befindet sich in Ost-Jerusalem und damit im palästinensischen Gebiet. Die Mitarbeiter in unserem Büro und unsere Nachbarn sind Palästinenser. Aber ich …

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[9 Jun 2009 | No Comment | ]

Die nordenglische Industriemetropole Manchester steht für Friedrich Engels, Cristiano Ronaldo und Ian Curtis. Alles Männer. Trifft sich gut. Denn eins steht auch fest: Sie ist die Schwulenhauptstadt Großbritanniens. Zeit für eine kleine Geschichte des Pink-Panther-Landes.
von rokko rehbein
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[9 Jun 2009 | One Comment | ]

Interview mit dem Journalisten und Buchautor Boris Reitschuster, Leiter des Moskauer Büros des Focus.
Das Interview führte Jura
Unique: In dem letzten Gasstreit zwischen der Russland und der Ukaine warfen sich beide Opponenten gegenseitig u.a. einseitige Berichterstattung vor. Wie haben Sie die diesbezügliche Berichterstattung in den russischen Medien wahrgenommen?
Reitschuster: In den russischen Medien wurde ausgesprochen einseitig und propagandistisch über die Auseinandersetzung berichtet. Die Fernsehnachrichten anzusehen ging bis an die Schmerzgrenze – so plump wurde dort Stimmung gemacht und Propaganda betrieben.
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[9 Jun 2009 | No Comment | ]

„Die mediale Berichterstattung auf beiden Seiten ist enorm einseitig“, sagen sie: „Peaceman“, ein palästinensischer Student um die 30 aus Gaza und „Hopeman“,ein ca. 40-jähriger Angestellter aus der israelischen Kleinstadt  Sderot. Beide wollen weder ihre Identität preis- noch Interviews geben – Peaceman aus Angst, als Kollaborateur gebrandmarkt zu werden und Hopeman, weil er die Vorurteile und Anfeindungen seiner Nachbarn fürchtet. Auf ihrem gemeinsamen Blog „Life must go on in Gaza and Sderot“ schreiben sie über den Alltag in ihren Städten, die kaum sieben Kilometer von einander entfernt, durch Mauern, Krieg und …

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[9 Jun 2009 | No Comment | ]

von Zweta
Die Musik umarmt uns, uns umschlingt die schrille, balkantypische Tonart, und wir sind gefesselt: Solche Gefühle bewegen den Zuhörer, wenn er die musikalische Zauberwelt der Kompositionen von Petko Staynov miterlebt. Dabei denkt man an Balkanwälder und eine märchenhafte Welt – wie in Staynovs „Fairy Tale“. Die Musik erinnert an das geheimnisvolle Rauschen der Baumkronen, wenn der Wind durch sie hindurchzischt und verschwindet ins dunkle, dichte Ungewisse.
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[28 Apr 2009 | No Comment | ]

von Martin Thormann
Zu San Francisco gehören Vietnamveteranen im Tenderloin-Viertel, die Müllcontainer nach Essbarem durchwühlen, für die Erntesaison des Central Valley eingeschmuggelte Mexikaner im Mission District, allerlei Ramsch verkaufende Asiaten in Chinatown und Tausende Akademiker aus Europa und dem Rest der Welt. Genau das macht die Stadt gleichzeitig so attraktiv und so widersprüchlich. Weitere Beispiele gefällig?
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[28 Apr 2009 | No Comment | ]

von Christian Gesellmann
Nur noch knapp sechs Wochen sind es bis zur Europawahl am 7. Juni und so recht interessiert sich niemand dafür – scheinbar nicht einmal die Betroffenen selbst. So leidet die Europwahl wie in den vergangenen Jahren unter Geheimniskrämerei.
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[28 Apr 2009 | No Comment | ]

von Zweta
„Ein Taxifahrer erzählte mir in Addis eine seltsame Legende über die Herkunft der braunen Hautfarbe der Äthiopier, die durch einen Fehler der Schamanen eines Volksstammes aus Albinomenschen entstanden sei. Ich erfuhr auch so manches über die äthiopische ‚Blume‘ Addis Abeba – und natürlich über ihre Leute.“
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[12 Feb 2009 | No Comment | ]

Von: ture
An: Menschen
Thailand, was für ein Land – das glaubst du mir gar nicht. Eigentlich ist hier alles genauso wie in Deutschland. Nur die Menschen sind anders, die Landschaft, die Kultur. Das Essen ist billiger, die Unterkunft und alles andere auch. Schöne Natur hat es, als Gegenpart aber auch eine Prise Umweltverschmutzung und Tierquälerei. Viele Straßenhunde, ein paar Straßenkatzen, riesige Insekten und kuschelige Geckos. “Wat Phra That Doi Suthep” ist einer der reichsten Tempel Thailands, nicht zuletzt, weil er einer der am meisten besuchten Tempel Thailands und dies wiederum nicht zuletzt, …