Articles in the Übrique Category
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von LuGr
Nach dem schwarz-gelben Ausgang der Bundestagswahl wird es interessant sein zu sehen, wie CDU und FDP zusammen das Thema Verteidigungspolitik – im Wahlkampf ja nahezu untergegangen – angehen werden. Während die Liberalen die Wehrpflicht abschaffen und die Bundeswehr in eine Freiwilligenarmee umformen wollen, setzt die Union angesichts der „neuen Bedrohungen für die Sicherheit unseres Landes“ auf das Unwort des Wahlkampfjahres: Nachhaltigkeit. Auslandseinsätze sollen ihrer Meinung nach ausgeweitet werden – auch in Krisenregionen.
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Einen Warnschuss vor den Bug versetzte den etablierten Parteien die kleine Piratenpartei mit Heimathafen Schweden. Die kleinen und wendigen Galeeren der Schweden sind zwar noch nicht zahlreich, kreuzen aber schon in den Hoheitsgewässern von Kanada bis Neuseeland und seit 2006 auch auf deutschem Territorium.
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von fabik
Massenvergewaltigungen, Plünderungen, marodierende Milizen: Es sind die üblichen tragischen Beschreibungen, die aus der kongolesischen Kivu-Region zu uns dringen. Der Kivu-Krieg ist das neueste Kapitel im seit 13 Jahren andauernden Konflikt im Kongo, der mit bisher 5,4 Millionen Toten opferreichsten Auseinandersetzung seit dem Zweiten Weltkrieg. Doch außer in den Berichten von Menschenrechtsorganisationen scheint der Konflikt medial kaum stattzufinden.
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von LuGr
Rechner an, rein ins Internet, Webseite aufrufen, Hose runter, Spaß haben. Peinliche Besuche in Videotheken oder Pornokinos, die es heute wahrscheinlich nur noch in osteuropäischen Großstädten gibt, bleiben modernen Nutzern von Pornoportalen im Internet erspart. Wie meine intensiven Recherchen ergaben, listet allein Google beim Suchwort „Sex“ „ungefähr 770.000.000“ Treffer auf. Nach der Eingabe von „free porn“ – das sind kostenfreie Seiten von Laufbildern mit sexuellem Inhalt – bleiben oben rechts im Browserfenster immerhin noch 81.100.000 Suchergebnisse stehen.
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von Caro
Wer behauptet eigentlich, dass Frauen besser für Kinder sorgen können? Mittlerweile eigentlich niemand mehr. Dennoch ist es immer noch gängige Praxis, dass bei unverheirateten Elternpaaren und oft auch nach Scheidungen die Mutter das alleinige Sorgerecht fürs Kind zugesprochen bekommt.
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von LuGr
Der saure Apfel in Form von Studiengebühren wird kommen und viele Studenten werden hineinbeißen müssen. War es jenen Glücklichen, die den Abschluss Magister Artium anstreb(t)en, auch angesichts eines nicht niedrigen Semesterbeitrages wenigstens noch vergönnt, sich kostenlos an der FSU immatrikulieren zu können, scheinen für alle Bachelorstudenten die Tage der gebührenfreien Bildung demnächst gezählt. Bereits der Versuch eines Verwaltungsgebührenboykotts durch Jenaer (und andere Thüringer) Studenten scheiterte 2007 mangels Beteiligung – was aus Sicht der zahlreichen Nicht-Boykotteure nichts anderes bedeutet, als dass sie sich im Stillen damit zufriedengeben und bereit sind, …
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von LuGr
Das Image von der Platte und dem Wohnen in selbiger ist immer noch ein schlechtes – das jedoch völlig zu Unrecht! Jeder Eingang mit den acht oder mehr Mietparteien bildet einen Querschnitt durch alle Bevölkerungsschichten. Neben Studenten, die wohl insbesondere die für Jenaer Verhältnisse erschwinglichen Mietpreise ansprechen, und Rentnern, die aufgrund mangelnder Flexibilität oder dem fortbestehenden Glauben an die Uniformität sozialistischen Wohnraumes in den äußerst soliden Betonkonstruktionen wohnen bleiben, finden sich in der Platte auch Immigranten, die klein anfangen müssen. Multikulturalität wird im Mikrokosmos Plattenbau also großgeschrieben – genau …
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von Luth
Aus strategischer Rücksichtnahme auf etwaige Befindlichkeiten unserer politisch doch sehr heterogenen Alt- und Neuleserschaft soll an dieser Stelle auf Artikel über die Vorzüge der Todesstrafe und die Erfolge von Bushs Außenpolitik vorerst verzichtet werden. Also wenden wir uns einem Thema zu, bei dem nicht nur StuRa-Mitglieder, ehemalige Akrützel-Chefredakteurinnen, Antifa-Aktivisten und Feministinnen, sondern wirklich alle mitreden können: dem Nasenbohren.
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von bergi
Also ich persönlich bin froh, dass er endlich vorbei ist, der mal wieder teuerste Wahlkampf aller Zeiten und der historische Tag der Amtseinführung, der dank der Spenden seiner Unterstützer ein “Erfolg” wurde. Der positive Grundtenor, welcher den Mann der Veränderung scheinbar weltweit begleitete, ist nicht zuletzt die direkte Folge der Widersprüche, die vom ihm ausgehen. Fast jeder kann seine persönlichen Vorstellungen und Wünsche auf Obamas Persönlichkeit projezieren. Freunde wie Kritiker bezeichnen diese Technik als “politischen Rorschachtest”. Nur ist Barack Obama der Erste, der es damit auf den Präsidentenstuhl schaffte …
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von Chrime
Die Frage, ob denn nun Senf oder Ketchup auf das Thüringer Nationalgericht im Naturdarm drauf soll, stellt sich für mich eigentlich gar nicht. Aus meiner Sicht müsste es eher heißen: BORN Senf oder Bautz’ner Senf? Vielleicht sogar: Senf oder gar nix? Hardcore-Thüringer wie mein Opa schwören auf letzteres.


