Articles in the Und sonst? Category
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Werbetafeln und -spots mit Slogans wie „Hoffnung spenden – Helfen Sie Menschen in Afrika“, „Kinder in Afrika vor Armut schützen“ oder sogar „Computer spenden für Afrika“ sind seit Jahrzehnten allgegenwärtig. Meistens sind es NGOs oder Hilfsorganisationen, deren einzige Aufgabe es zu sein scheint, unser Mitleid zu wecken, um etwas Geld zu anderen zu bewegen.
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PRO
von LuGr
Nach dem schwarz-gelben Ausgang der Bundestagswahl wird es interessant sein zu sehen, wie CDU und FDP zusammen das Thema Verteidigungspolitik – im Wahlkampf ja nahezu untergegangen – angehen werden. Während die Liberalen die Wehrpflicht abschaffen und die Bundeswehr in eine Freiwilligenarmee umformen wollen, setzt die Union angesichts der „neuen Bedrohungen für die Sicherheit unseres Landes“ auf das Unwort des Wahlkampfjahres: Nachhaltigkeit. Auslandseinsätze sollen ihrer Meinung nach ausgeweitet werden – auch in Krisenregionen.
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PRO
Einen Warnschuss vor den Bug versetzte den etablierten Parteien die kleine Piratenpartei mit Heimathafen Schweden. Die kleinen und wendigen Galeeren der Schweden sind zwar noch nicht zahlreich, kreuzen aber schon in den Hoheitsgewässern von Kanada bis Neuseeland und seit 2006 auch auf deutschem Territorium.
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von Frank
Man kann die Uhr danach stellen, denn alle zwei Jahre geht es los: Im wahrsten Sinne des Wortes Flagge zeigen, „unsere“ Mannschaft unterstützen, wenn „wir“ gegen England oder Liechtenstein auf dem Platz stehen (wobei etwa 99,8 Prozent des „Wir“ keinen Fuß auf dem Rasen haben). Keine Frage, Solidarität ist ein hohes Gut! Aber in diesem Fall: Mit wem eigentlich? Und für wie lange? Bis „wir“ das erste Spiel verlieren?
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von Frank
Im Frühjahr 2006 erregte eine Hauptschule im Berliner Stadtteil Neukölln bundesweite Aufmerksamkeit: „Wir sind ratlos!“ hieß es in einem Brandbrief der Schulleitung an den Senat der Hauptstadt, angesichts eines Migrantenanteils von über 80 Prozent, von Sprachbarrieren und Gewalt sei ein normaler Unterricht unmöglich geworden. Journalistenteams pilgerten zum „Pausenhof der Vorhölle“, die Behörden reagierten mit einem Polizeieinsatz und eine landesweite Debatte um den Zustand unseres Schulsystems begann.
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von fabik
Massenvergewaltigungen, Plünderungen, marodierende Milizen: Es sind die üblichen tragischen Beschreibungen, die aus der kongolesischen Kivu-Region zu uns dringen. Der Kivu-Krieg ist das neueste Kapitel im seit 13 Jahren andauernden Konflikt im Kongo, der mit bisher 5,4 Millionen Toten opferreichsten Auseinandersetzung seit dem Zweiten Weltkrieg. Doch außer in den Berichten von Menschenrechtsorganisationen scheint der Konflikt medial kaum stattzufinden.

