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Articles in the Thema Category

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[30 Okt 2008 | No Comment | ]

von Katja
Abfahrt Chemnitz-Center, der Blinker ist gesetzt, das Auto entschleunigt sich und mit ihm auch mein Gemüt – endlich daheim.  Wir bremsen ab, als wir auf die innerstädtlichen Straßen kommen, innerlich und äußerlich. Zurück von den fernen Straßen. Die ersten Blöcke ziehen an uns  vorbei, die “Lovelane” blinkt bereits im roten Lichte und ein paar Meter weiter spielen ein paar Kinder auf den Zäunen des Botanischen Gartens.
Der glanzvolle alte Kindertraum
An der nächsten Kreuzung wird es mir auf einmal warm ums Herz, hinter einigen Bäumen ist sie zu erkennen: Die Eissporthalle. …

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[30 Okt 2008 | No Comment | ]

von Lutz
Als ich mich mit meinem Gesprächspartner Gláucio Rezende, Student der Auslandsgermanistik an der FSU Jena im 6. Semester, traf, herrschte schon eine relativ lockere Stimmung. Man kennt sich, wenn auch nur relativ flüchtig, hat schon einige Male kurz miteinander gesprochen und traf sich für ein Stündchen auf einen Milchkaffee. Elf Fragen hatte ich mir zurechtgelegt – dann waren mir die Ideen ausgegangen und ich hoffte auf spontane Geistesblitze. Letztendlich war dieses doch schon relativ ausgeprägte Maß an Unvorbereitetheit für unser Gespräch jedoch nur förderlich: Gláucio und ich sprachen abgesehen …

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[30 Okt 2008 | No Comment | ]

von Christian Franke
Am besten fängt man klein an, wenn man Balancieren lernen möchte, und nimmt sich langsam Größeres vor. So schien es eine gute Idee, eine Recherchefahrt der Deutschen Jugendpresse mit dem Titel „Balanceakt. Türkische Jugend abseits der Medien.“ im Berliner Bezirk Kreuzberg, welcher schon längst das Prädikat „Kleines Istanbul“ zugesprochen bekommen hat, zu beginnen, um anschließend das große Istanbul zu bereisen Die 16 journalistisch ambitionierten Teilnehmer merkten während des achttägigen, Mitte September stattfindenden Projekts recht schnell, dass diese quantitative Steigerung noch längst nicht mit einer inhaltlichen einhergehen muss.
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[8 Jul 2008 | 2 Comments | ]

von Fabian
Ein paar Fischerboote tuckern langsam auf dem Lago Maggiore. Am Ufer reihen sich lange, frisch restaurierte aristokratische Villen aneinander, während eine kleine Tafel an den einstigen Besuch von Ernest Hemingway erinnert. Vor genau 50 Jahren trafen sich Vertreter der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft in einem kleinen italienischen Kurort, um den Grundstein zu einer gemeinsamen europäischen Agrarpolitik zu legen. Die Schaffung eines Binnenmarktes, Ausweitung des Außenhandels und die Förderung der Kleinbauern
waren die Ziele. 50 Jahre später sind europäische Lebensmittel von den Wochenmärkten der Welt nicht mehr wegzudenken.
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[8 Jul 2008 | One Comment | ]

von Frank
Wer kennt das Gefühl nicht: Man schlendert nun schon seit ein paar Stunden durch unberührte Natur oder unübersichtlichen Großstadtdschungel und das Frühstück ist bereits eine Weile her. Unwillkürlich entfährt dem wohlgenährten Europäer der Satz “Hab ich einen Hunger!” – nichts Weltbewegendes. Außer wenn man sich vergegenwärtigt, dass nach Angaben von “Brot für die Welt” weltweit über 850 Millionen Menschen an Hunger leiden – und damit ist nicht das Grummeln eines kurzfristig unbefriedigten Magens gemeint, das wir zumeist unter dem Wort “Hunger” verstehen.
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[8 Jul 2008 | 2 Comments | ]

von Christine
Bald gibt es keine Milch mehr!”, ertönte es vor kurzem auf allen Kanälen. Die Milchbauern protestierten gegen die schlechten Milchpreise und hielten ihre Milch zurück. Die Folge: keine Milch für Käsereien und andere Betriebe, für die die Milch überlebenswichtig ist, da ja ihre Produktion darauf beruht. Doch worauf beruhen die schlechten Preise für Milch eigentlich? An der mangelnden Nachfrage wird es sicherlich nicht liegen, denn im August 2007 war die Nachfrage nach Milch im Vergleich zum Vorjahr nur sehr leicht gefallen (um 0,2%). Andere Milchprodukte wie Käse, Quark und …

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[8 Jul 2008 | One Comment | ]

Birgit* studiert im siebten Semester Soziologie und auf die Frage, was sie nach ihrem Abschluss machen wolle, antwortet sie “armen Menschen helfen”. Die Berufsbezeichnung heißt wohl Entwicklungshelfer und ist Birgits größter Wunsch. Doch was heißt es denn, ein Entwicklungshelfer zu sein? Was will man denn genau entwickeln und wen und vor allem aber wie?
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[7 Jul 2008 | No Comment | ]

von Eric
Sportlich gesehen steht ja demnächst Olympia vor der Tür. Bestimmt ist dieses Ereignis für viele Menschen ein Anlass, zu sagen: “Jetzt reicht es mir, auch ich mache wieder mehr Sport!” Doch können dies nicht alle Menschen weltweit so einfach umsetzen. Denn oft werden sie von der Werbung mit verführerischen Produkten umworben, die einen sportlichen “Six Pack” mit dem Burgerpaket in der nächsten Fastfood-Kette vergleichen. Auf diesem Wege werden viele Konsumenten nicht nur Opfer der medialen Werbung, sondern auch der neuen Epidemie: der Fettleibigkeit, auch Adipositas genannt.
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[7 Jul 2008 | No Comment | ]

von Carola
Mein Auftrag ist nun also, dem interessierten Leser Istanbul, die Stadt am Bosporus mit ihren geschätzten 15 bis 20 Millionen Einwohnern, mal so mir nix, dir nix vorzustellen. Und um es gleich vorweg zu nehmen: es scheint unmöglich zu sein. Mittlerweile ist es wieder hell geworden und noch immer habe ich nichts aufs Papier gebracht, was auch nur annähernd dieses liebenswerte Monster von Stadt beschreiben könnte, auch
wenn ich schon vier Seiten Liebeserklärung ins Datennirvana schickte. Was auf jeden Fall zutrifft, ist, dass
alles zutrifft. Istanbul ist Weltstadt und Kaff, moderne …

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[7 Jul 2008 | No Comment | ]

von Katja
Bing! Das Geräusch der Mikrowelle weckt mich an einem Sonntag Morgen in dem Haus meiner amerikanischen Gastfamilie. Ein hektischer Blick auf die Uhr: Nein, ich habe nicht verschlafen, die Mikrowelle dient tatsächlich zur Zubereitung des Frühstücks. “Bacon” bruzelt eingebettet in einem Berg Papierservietten kreiselnd in dem Lieblingsküchengerät meiner Gastfamilie. Das Ergebnis: Nach fünf Minuten ist der einztig labrige Schinkenstreifen ein Knabbersnack. Damit lässt es sich gut die Zeit vertreiben, während man nach dem Rüherei auf die Pancakes wartet.
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