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[21 Jun 2008 | No Comment | ]

von Simon Dittrich
Foto: www.freude-am-tanzen.de
Europas hat es mich in die Thüringer Provinz-Großstadt Jena verschlagen. Mein erster Kontakt mit dem Nachtleben meiner neuen “Heimat” bestand aus einer Mediziner-Erstie-Party im F-Haus. Wie sich der geneigte Leser sicherlich ohne Probleme vorstellen kann, war das Erleben der musikalischen Ergötzungen, an denen sich das feuchtfröhliche Publikum delektierte, eher von beängstigender Natur. Sollte etwa das ganze Jenenser Nachtleben von kommerziellen Chartsdudlern besetzt sein? Nein, nicht das ganze Jenenser Nachtleben: Ein Club leistet weiterhin Widerstand gegen den kulturellen Einheitsbrei – so jedenfalls meine damalige Mitbewohnerin –, aber hier …

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[21 Jun 2008 | No Comment | ]

von Michael
Die Jenaer Tafel ist 1995 gegründet worden. Zu jener Zeit fand die Verteilung am Saalbahnhof statt, ein Wartburg-Kombi und ein Tapezierbrett dienten als Ausgabestelle. Ab 1997 wurde das Haus in der Seidelstraße gemietet und konnte später, im Jahre 2003, mit Hilfe privater Spendenaktionen (durch Klöster in und um München) gekauft werden. Die Idee der Tafel entstammt aus Amerika; die erste Tafel auf deutschem Boden entstand in Hamburg, dann folgte Berlin. In den neuen Bundesländern waren Dresden und Jena die Vorreiter, wobei die Jenaer Tafel das erste Tafelhaus Deut schlands …

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[21 Jun 2008 | No Comment | ]

von fabian
“Kommt mit mir nach Schleicherstadt und schleicht mit mir. Lalalala – la” dröhnt es blechern über die Dächer des Ortes. Ein kleines Mädchen mit rosa Faltenrock heult sich langsam eine Kletterstange empor und auch wenn sie den Maikranz am Ende doch nicht erreicht, bekommt sie die bunte Einschweiß- Tröte natürlich trotzdem. Ein paar Dutzend Rentner wippen mit den Beinen rhythmisch zum Takt des Männerballetts, während ein Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr mit Supersoaker 3000 über deren Köpfe spritzt.
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[20 Jun 2008 | 2 Comments | ]

von Lutz
Als Jaron Lanier 1989 den Begriff der “Virtual Reality” prägte, dürfte er sich kaum bewusst gewesen sein, dass das Ausmaß dieses Phänomens auch knapp 20 Jahre später nicht greifbar scheint. Als “virtuelle Realität” bezeichnet man gemeinhin digital generierte künstliche Wirklichkeiten, welche sich dadurch auszeichnen, dass sie interaktiv sind, heißt: dass der “Nutzer” sich in ihr bewegen und mit ihr in Beziehung treten kann. Eine eng damit verknüpfte Frage ist die nach der “Immersion”, dem Eintauchen in diese künstliche Welt, welche dazu führen kann, dass der Mensch keine sinnliche Unterscheidung …

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[20 Jun 2008 | No Comment | ]

von Stine
Oft werden die Omis und Opis belächelt, wenn sie denn – selbstgebrechlich – auf ihren klapprigenalten Fahrrädern behände denWeg zum kleinen Gärtchen bestreiten.Und so manch einer magsich fragen, was sie an dem StückchenLand finden mögen. Genügtes doch zumeist weder, um eineganzjährig autarke Versorgung zuermöglichen, noch besitzt mandas Land tatsächlich. Eine Pachtfläche.Ein Fleckchen Erde, das obder strengen und zahlreichen Auflagenund Reglementierungen desVereins kaum als “eigenes kleinesReich” bezeichnet werden kann.
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[13 Jun 2008 | No Comment | ]

von Katja
Bild: Pepito Consultings
Pepito Consultings Vor fünf Jahren war Pepito noch eine Idee. Mittlerweile kann Pepito schon laufen. Sein voller Name ist Pepito Consultings und eine frisch gegründete Firma, die sich um interkulturelles
Training kümmert. Seine Eltern sind die Jenaer Studenten oder ehemalige Studenten: Roman, Florian , Alex und Kerstin. Der Name ist spanisch für “klein Fritzchen” und sorgt dafür, interkulturelle Vorurteile abzubauen. Angefangen hat alles mit der in einem IWK-Seminar entstandenen Idee der Organisation einer lateinamerikanischen Filmreihe. “Da wollten wir nicht aufhören und ein Jahr später waren wir schon …

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[13 Jun 2008 | One Comment | ]

von Katja
Foto: Steven
Ich fühle ich mich manchmal als könne ich im Zirkus auftreten. Dabei kann ich gar nicht so gut jonglieren und trotzdem stehe ich oft, jedoch eher unfreiwillig im Mittelpunkt. Einige Leute kucken nur doof, manche lassen sich zu sinnfreien Kommentaren hinreisen – Meine Besonderheit: Ich leide an Neurodermitis und führe trotzdem ein normales Leben. Gut, ich muss zugeben, dass Bummeln in einem voll mit Spiegeln bestückten Geschäft nicht mehr zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehört, und dass ich trotzdem noch über Witze genauso lachen kann, obwohl ich rote Flecken …

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[13 Jun 2008 | No Comment | ]

von fabian
Recht hilflos laufen wir durch den Jenaer Paradiespark und halten Ausschau nach ihnen, als befänden wir uns auf einer morgendlichen Orchideenwanderung. Was machen wir eigentlich, wenn wir einen finden? “Hallo wären sie dazu bereit uns für einen Artikel ihre Lebens und Leidensgeschichte auszubreiten? ” Setzen wir uns neben ihn auf die Parkbank und halten ihm das Diktiergerät vor die Nase? Werden wir nach dem Interview noch schnell ein paar Fotos machen und uns dann mit den besten Wünschen für die Zukunft verabschieden? Ein Artikel über Obdachlosigkeit in Jena sollte …

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[23 Mai 2004 | 6 Comments | ]

How do you make a German chocolate cake?
First, you occupy their kitchen.
What’s cannibalism?
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