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Articles in the Thema Category

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[28 Apr 2009 | No Comment | ]

von Frank
Der Jenaer Politikwissenschaftler Michael Dreyer zur Bedeutung gesellschaftlicher Wunschbilder
Prof. Dr. Michael Dreyer ist Direktor des Instituts für Politikwissenschaft an der FSU Jena. Seit dem Jahre 2005 vertritt er dort außerdem den Lehrstuhl für Politische Theorie und Ideengeschichte. Zuvor war er mehrere Jahre als wissenschaftlicher Assistent an verschiedenen Universitäten, u.a. in Jena und Mainz, tätig.
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[28 Apr 2009 | No Comment | ]

von Luth
Ein Staat ohne Armee, dessen Nationalhymne mit  „Wir, wir, wir sind glücklich!“ beginnt. Eine Bevölkerung, die Bungee-Jumping („Naghol“) als eine Art Nationalsport betreibt und sich mit Rauschpfeffer-Sud („Kava-Kava“) rituell entspannt – in Vanuatu im Südpazifik leben die glücklichsten Menschen der Welt! Das zumindest behauptet eine 2006 von der Londonder „New Economics Foundation“ veröffentlichte Studie, der „Happy Planet Index“ (HPI). Vanuatu landete dort auf Rang 1, Deutschland nur auf  Platz 81.
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[12 Feb 2009 | No Comment | ]

Der stellvertretende Vorsitzende der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen Ilja Rabinowitsch im Gespräch.

Wenige Wochen nur ist es her, dass die israelische Armee den Großteil ihrer Truppen aus dem Gazastreifen abzog. Erneut haben die Folgen des ungelösten Nahost-Konfliktes mehr als 1.300 Menschen unter die Erde gebracht, Zehntausende obdachlos und Millionen Menschen hoffnungslos gemacht. Doch während das mediale Interesse mit den sinkenden Opferzahlen wieder abnimmt, besteht das Problem weiter. Jeden Tag aufs Neue wachen Menschen mit der Hoffnung auf wirtschaftlichen Wohlstand, Rückkehr in ihre Heimat oder ein Leben in Frieden und Sicherheit auf.
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[12 Feb 2009 | No Comment | ]

Die Situation der türkischen Medien
von Carola
Wie in anderen totalitären Staaten wird auch in der Türkei daran gearbeitet, die Illusion einer freien, unabhängigen Medienlandschaft aufrecht zu erhalten. Es gibt viele verschiedene Zeitungen und Zeitschriften, Magazine und Radiosender, Fernsehkanäle und Medienprojekte zu diversen Themen und zu jeglicher politischer Ausrichtung.
Doch ganz so freiheitlich, wie es aussehen mag, geht es in der türkischen Medienlandschaft doch nicht zu. So befinden sich beinahe alle türkischen Zeitungen und Fernsehsender in den Händen dreier Unternehmen. Das Mächtigste ist die „Doğan Holding”. Sie publiziert Zeitungen für das gesamte politische …

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[12 Feb 2009 | No Comment | ]

von Tsil
Greift man in einem spanischen Zeitungsständer nach einer beliebigen Publikation, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass diese dem politisch linken Spektrum angehört. Nur „El País” und „El Público” zählen zu den sozialistisch orientierten Zeitungen. Ihre Konkurrenz ist groß, allein in Madrid gibt es drei wichtige konservative Zeitungen. Die rechte „El Mundo”, die konservativ-monarchistische „ABC” und die rechtskonservative „La Razón” stehen ihrerseits in Konkurrenz zu anderen Zeitungen, die keine feste politische Ausrichtung haben.
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[12 Feb 2009 | No Comment | ]

von Tsil
Rund 90 Prozent aller Brasilianer besitzen einen Fernseher. Unter den acht bedeutendsten Fernsehstationen ragt ein mächtiger und meinungsbildender Kanal heraus: TV Globo. Dessen Programmangebot besteht hauptsächlich aus Spielfilmen, Nachrichten, populären Programmen, Sportübertragungen und vier täglich ausgestrahlten Telenovelas.
Telenovelas behandeln Themen wie Liebe, Eifersucht, Geld und Macht, denn in der Regel sind die Handlungsträger überdurchschnittlich reich. Sie leben den Zuschauern einen kapitalistischen Lebensstil vor, den sich diese selbst nie leisten könnten. Ähnlich verhält es sich mit der Werbung. Im Gegensatz zur deutschen Fernsehreklame, die oft recht kostengünstig produziert wird und auch …

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[12 Feb 2009 | No Comment | ]

Von Klick-Höllen und kollektivem Gezwitscher
von Yeke
Am 29. Dezember 2008 starteten nicht nur F16-Kampfjets und Apache-Helikopter der Israelischen Streitkräfte (IDF), sondern auch deren eigener YouTube-Kanal. Bereits zwei Tage nach Beginn der „Operation Gegossenes Blei” versorgte die IDF so die User der Videoplattform mit Videoblogs israelischer Offiziere und Bildern klinisch perfekter Bombardements im Gazastreifen. Mit 694.000 Aufrufen erwiesen sich dabei die Bilder der Bombardierung eines Waffentransports als besonders erfolgreich. Dass die über 4000 Bewertungen nur zu vier („Echt cool”) von fünf möglichen Sternen („Genial!”) gereicht haben, darf als marginaler Wermutstropfen betrachtet werden.
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[12 Feb 2009 | 2 Comments | ]

Eine Begriffsverirrung in drei Akten
von Alex, FrancoFon, bergi
“Die Medien”: Sie begleiten uns im Alltag und bieten ein Totschlagen von Zeit auf angenehme Weise. Sie informieren und schaffen Orientierungspunkte, wo größte Verstrickung herrscht, reichen die helfende Hand voll Wissenschaft und Fakten – wenn man sie annimmt. Mal sind sie “wertfrei-objektiv” bemäntelt, mal schön deutlich eingefärbt mit Meinung, zuweilen mehr subtil, fast subversiv, mit einer Konnotation, einem verstecktem Interesse versehen, einer Richtung für Gedanken und Meinung.
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[12 Feb 2009 | No Comment | ]

Die Verweigerung von Informationen
von LuGr
Es gibt Tage, an denen sich ein Blick in die Zeitung genau so eintönig gestaltet wie die Beobachtung einer grauen Rauhfasertapete: Nichts wirklich Neues ist da zu lesen. Die Finanzkrise dauert an, die nächste Bank offenbart ihre Bedürftigkeit in Milliardenhöhe gegenüber riesigen „Rettungspaketen” vom Staat. Der Nahost-Konflikt nimmt an Komplexität zu, wenn Israelis oder Palästinenser einmal mehr einen Waffenstillstand brechen und internationale Kontroversen zu diesem Thema auslösen. In neuen Sendungen von „Deutschland sucht den Superstar” werden wieder irgendwelche Möchtegernsänger zur Schau gestellt, die eine ebenso verzerrte …

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[12 Feb 2009 | No Comment | ]

Nicht nur studentische Medien sehen sich gegenwärtig mit der Debatte um journalistische Qualität und Vielfalt konfrontiert. Wir sprachen mit dem Medienökonom Prof. Dr. Wolfgang Seufert über rechtliche und publizistische Aspekte des Themas.
von Seba & Chrime
UNIQUE: Artikel 5, Abs. 1 des Grundgesetzes gewährleistet, dass jeder Bürger seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei äußern und verbreiten darf. Jeder Bürger kann demnach journalistisch tätig sein und sich auch als Journalist bezeichnen. Im Hinblick auf die freie Meinungsäußerung, wo sind diesem Grundsatz Grenzen gesetzt?
Seufert: Meinungsfreiheit ist zunächst einmal ein individuelles Recht. Zum …