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Articles in the Thema Category

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[12 Feb 2009 | No Comment | ]

Weltfußball ade
von Christoph Worsch
„Wir sind ewiger Tabellenführer der DDR Oberliga”, so schallt es bei jedem Heimspiel des FC Carl Zeiss Jena durch das Stadion – durch das ziemlich leere Stadion. Wenn nicht gerade Dresden oder Erfurt zu Besuch sind, dann verirren sich vielleicht 5000-6000 Menschen in die Oberaue und so wissen viele nicht, ob sie lachen oder weinen sollen, wenn der Stadionsprecher die drei Gästefans einzeln mit Namen vorstellt.
Die jungen Fans kennen es nicht anders, aber wenn man die Älteren in der Kurve belauscht, dann schwelgen sie noch immer …

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[12 Feb 2009 | No Comment | ]

von Chrime
“To send someone to Coventry”, so lautet eine beliebte englische Redewendung. Sie bedeutet in etwa soviel wie “jemanden links liegen lassen”. Im Fall des hier vorgestellten jungen Mannes verhält es sich jedoch genau umgekehrt. Er kommt aus Coventry und darf sich gewiss sein, nicht links liegen gelassen zu werden. Denn Cameron McNiff, der in der Industriestadt in den West Midlands geboren wurde und an der University of Hull im Nordosten Englands studiert, ist ein sympathischer und facettenreicher junger Brite.
Auf den ersten Blick wirkt Cameron wie eine weniger bullige Ausgabe …

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[8 Jan 2009 | 42 Comments | ]

Nachtrag: Die Kontroverse aus dem Jahr 2009 um das Interview könnt ihr hier nachlesen: 
http://www.fabik-packt-aus.tk/
Eine damalige Stellungnahme zum Interview findet ihr hier.
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Aus gutem Grund bieten die meisten Medien Nazis keine Plattform für ihre Meinungen. Diesem Grundsatz ist auch die Unique verpflichtet. Problematisch daran erscheint uns allein ein Umstand: Ein bestimmter Ausschnitt der gesellschaftlichen Realität bleibt konsequent ausgesperrt. Die allgemeine Unkenntnis über die wahren Ziele und Strategien der rechten Szene birgt außerdem gewisse Gefahren. Obwohl sich unsere Sympathien für Nazis in engen Grenzen halten und wir uns des enormen Risikos bewusst sind, …

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[8 Jan 2009 | 2 Comments | ]

Zum Phänomen der revolutionären Lethargie
von fabik
Rosa sitzt auf einer kleinen roten Filzcouch in der Küche unserer WG. Bedächtig gestikulierend erzählt sie von einem interessanten Artikel, den sie neulich auf Telepolis gelesen hätte: Wie Benutzerinformationen im Web 2.0 für Marketingzwecke missbraucht werden und dass sie nun auch am Holzmarkt eine nicht ausgewiesene Überwachungskamera entdeckt habe. Rosa redet sich schnell in Rage, wenn es um solche Themen geht: Finanzkrise, Nestlés Kaffeekartell und ob ich denn meinen Apfel nicht abwasche wegen der Chemikalien – er sei zwar Bio, aber trotzdem! Während wir so …

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[8 Jan 2009 | No Comment | ]

von fabik
Januar/Februar
Während die Junge Gemeinde am 22. Januar mal wieder Ziel eines Nazi-Überfalls wird, verletzten Unbekannte den stellvertretenden NPD-Landesvorsitzenden Ralf Wohlleben und den Betreiber des Braunes Hauses in Lobeda. In der Jenaer Innenstadt demonstrieren unterdessen ca. 50 Menschen gegen rechte Gewalt.
Ungeachtet des aktivistischen Winterschlafes, der Jena befallen zu haben scheint, verschönert unterdessen eine eine junge Studentin die Innenstadt mit ironischen, kapitalismuskritischen Graffities.
März
Eine kleine Gruppe Studenten führt mehrere Kurzbesetzungen leerstehender Gebäude in Jena durch und schmückt die Fassaden mit selbstgemalten Transpis. Sehr schön!
April/Mai
Am 19. April kündigen 350 Erstunterzeichner des „Jenaer Aktionsnetzwerks …

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[8 Jan 2009 | No Comment | ]

von Yeke
Unterschriften sammeln für politische Gefangene in Indien, Weiterbildung beim Vortrag über Kindersoldaten in Sierra Leone und als Garnierung eine Demo gegen die geplante Autobahn durch die wunderschöne Heidelandschaft. Gemeinhin stellt man sich die Hobbies des modernen Aktivisten Augen rollend so vor. Wenn es sich nicht gerade um die wagemutigere Variante des G8-Touristen handelt, der auch schon mal den ein oder anderen Knüppelhieb einstecken muss.
Gegen Öl und Atomkraft, für Frieden
Ungeachtet der allgemeinen Einschätzung, früher sei „alles besser” gewesen, früher – etwa vor rund 40 Jahren – sei die Jugend noch …

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[8 Jan 2009 | 3 Comments | ]

Ein Interview mit Lothar König.
Wofür kämpfst du?
An und für sich soll es ja keine blöden Fragen geben. Wofür ich kämpfe, womit ich kämpfe… Mit meiner Müdigkeit, mit meiner Lahmarschigkeit vielleicht auch. Ansonsten kämpfe ich, hoffe ich, beim Fußball. Da halte ich das auch für sinnvoll und wichtig, dass man da rangeht und alles dran legt und die Zähne zusammenbeißt. Um das Leben, da sollte man nicht kämpfen, Leute. Das ist einfach unsere Dummheit. Das Leben ist einfach da und es kommt wie es ist. Da scheint die Sonne und morgen …

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[8 Jan 2009 | No Comment | ]

Eine gestohlene Nacht in Jena
von gonzo
Meine Hände sind fleckig und fahl wie bei einem Vampir, hier und da durchstochen von rostigen Mückenstichen. Wenn ich zum Fenster gehe um einen verstohlenen Blick zwischen die schweren Vorhänge zu schieben, muss ich ständig aufpassen nicht über die Reihen von Wein- und Äther-Flaschen zu stolpern und an einer spitzigen Glasscherbe zu verbluten.
Es ist jetzt halb 5 Uhr am Morgen. Im eisigen, schwarz-belichteten Wohnzimmer ist nur das hypnotische Gesäusel meiner Whiskey-Cola zu hören. Die zwölfte an diesem Abend.
Kein Mensch scheint zu dieser Zeit noch wach …

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[7 Jan 2009 | No Comment | ]

von Luth
Das Land, das im Herbst 2005 meine vorübergehende Heimat werden sollte, schien mir vertraut. Die klassischen Urlaubsziele hatte ich als kultur- und sonnenhungriger Mitteleuropäer im Laufe meines touristischen Curriculums längst abgehakt. Nun also drei Monate Auslandspraktikum im Goethe-Institut Genua. Mit dem Namen der Stadt konnte ich wenig anfangen. Sampdoria sagte mir was, der Fußballverein. “Alles klar auf der Andrea Doria”, Udo Lindenberg, schon mal gehört. Danach erstmal Leere. Genua? Ich war einigermaßen enttäuscht. Wenn schon nicht Venedig, Florenz oder Rom, dann bitte wenigstens eine andere italienische Kulturmetropole europäischen Formats. …

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[7 Jan 2009 | No Comment | ]

Von: Maximiliane Theml
An: Jena
Betreff: Du hast Konkurrenz
bekommen!
Ich muss ehrlich zugeben: Du hast Konkurrenz bekommen! „Konkurrenz!?”, wirst Du Dich nun fragen -„Ich?” Schiller hat hier gelehrt. Die Uni hat ihm ihren Namen zu verdanken. Von Zeiss und Schott ganz zu Schweigen! Und der Titel “Stadt der Wissenschaft 2008″ spricht ja wohl für sich selbst. Das sind gewichtige Argumente – wohl war! Aber die Uni-Stadt, die mit Dir, liebes Jena, in Konkurrenz steht, kennen sicher nur die wenigsten. Und doch hat sie mein Herz erobert: Olomouc.
Die übliche Reaktion allein auf ihren Namen …