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[29 Sep 2009 | No Comment | ]
„Man kann Angst vor Terroristen haben, aber nicht vor ‚den‘ Muslimen.“

Prof. Dr. Kai Hafez (Uni Erfurt) zum Islambild deutscher Medien
Herr Prof. Hafez, Sie befassen sich seit Jahren mit der Berichterstattung über den Islam. Unter anderem haben Sie 2007 eine Untersuchung zum Gewalt- und Konfliktbild des Islam bei ARD und ZDF vorgelegt. Welche zentrale Erkenntnis ziehen Sie aus Ihren Analysen?
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[15 Jul 2009 | No Comment | ]

von fabik
Millionen Deutsche fahren jedes Jahr ins Ausland in den Urlaub.
Einige Wochen später kehren sie wieder heim – braun gebrannt, einige hundert Euro ärmer und meistens ein ganzes Stück rassistischer.
Pünktlich um 16 Uhr ging es los: „Boccia, Boccia, Boccia!“, rief es am Rand unseres Swimmingpools aus dem Mund eines dunkelhäutigen, durchtrainierten Mannes mit rosa ins Haar eingeflochtenen Perlen. Manchmal war ich auch am strahlend gelben Strand, tauchte ich zwischen neongrünen Badeanzügen hindurch, während wir vormittags meistens in einem nach Polstermöbelhaus riechenden Reisebus Teppichmanufakturen, Seifenfabriken oder den Gewürzhändlerbasar besuchten.
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[15 Jul 2009 | No Comment | ]

von Luth
Nur selten wird die Frage nach den sozialen und kulturellen Auswirkungen des globalen Massentourismus’ gestellt. Was aber verändert er in einem ligurischen Fischerdorf am gesellschaftlichen Zusammenleben, wenn die Einwohner in einem nonstop geöffneten Touristenmuseum leben? Wie reagiert die Bevölkerung der größten Ostseeinsel auf die alljährliche Invasion erholungssuchender Badeurlauber? Eine kulturpessimistische Weltreise mit drei Zwischenlandungen.
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[15 Jul 2009 | One Comment | ]

von Sandra Jörges

Auf ihrem Nachttisch gleich neben dem Bett des kleinen Raums, den sich Frau T. mit einer Bewohnerin teilt, steht ein gerahmtes Foto. Im Zimmer riecht es so streng, dass man sofort die Fenster aufreißen möchte. Kein Sofa, kein Tisch, keine Bilder an den Wänden, nichts, was eine behaglichere Atmosphäre schaffen würde. Allein die Vorhänge in dunklem Grün sind Farbkleckse in dieser Welt des Vergessens, in der Welt der Demenz. Es wirkt, als hätten die Bewohner der Etage 2 kein Leben geführt, bevor sie hier, unberührt von der Hektik …

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[15 Jul 2009 | No Comment | ]

von Chrime
Urlaub in Deutschland – das bedeutet nicht selten eintöniges Traditionsverhalten und Furcht vor dem Fremden. Aber wer sind diese klassischen „Heimaturlauber“ wirklich? Und warum sind sie wie sie sind? Ein (fiktives) Fallbeispiel.
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[15 Jul 2009 | No Comment | ]

von  Luth, Chrime, Seba, Frank & rokko rehbein
Animateur: Gute Laune als Beruf: Für das nötige Kleingeld machen sich Studenten oder andere Junggebliebene für lahme Urlaubsgäste in Ferienresort oder auf Kreuzfahrtschiffen zum Affen. Dabei wird vor keiner musikalischen oder theatralischen Peinlichkeit zurückgeschreckt, um quengelige Kinder oder bierbäuchige Rentner zu „bespaßen“ – ob sie wollen oder nicht.
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[15 Jun 2009 | No Comment | ]

fabik & Caro im Gespräch mit der Geraer Prostituierten Ramona Extreme…
Unique: Erzähl uns bitte von deiner Arbeit. Was machst du, wie sieht ein normaler Arbeitstag von dir aus? Was bietest du an, wieviel kosten deine Dienstleistungen?
Ramona: Ja also, Der Arbeitstag beginnt früh um sieben und endet um 20 Uhr. Es kommen viele vor der Schicht oder nach der Nachtschicht. Viele sind verheiratet und kommen schlecht von ihren Frauen weg. Ich biete den normalen Bereich, d.h. zärtlichen Sex an und auch härteren Sex.
Das heißt SM?
Ja, Kliniksex und solches Zeug.
Welches …

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[9 Jun 2009 | No Comment | ]

Frauen passen gut zu Rapmusik. Zumindest wenn sie üppig und willig sind. Sexismus hat Konjunktur im Hip Hop, denn er verkauft Millionen. Let’s get it on, bitches!
von rokko rehbein
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[9 Jun 2009 | One Comment | ]

Als „Ramona Extreme“ uns zum Interview einlud, dachten wir an Geschichten über gewaltätige Freier, Frauen unterdrückende Zuhälter und das Leben einer vom Schicksal gebeutelten Prostituierten in einer sie verachtenden Gesellschaft. Doch stattdessen fanden wir in einer bürgerlich eingerichten Zwei-Zimmer-Wohnung in Gera eine selbstbewusste 46-jährige Frau vor, die sich weder als Opfer noch als Täter sieht. Wir trafen Ramona, deren Erfahrungen und Ansichten trotz ihrer 20-jährigen Berufserfahrung nicht weniger widersprüchlich sind, als es unsere Vorurteile über sie waren. Eine Frau, die tschechische Mädchen aus der
Zwangsprostitution rettete und deren größtes Tabu Sex …

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[9 Jun 2009 | No Comment | ]

Wie schwer es sein kann, einen Gesprächspartner bzw. eine Gesprächspartnerin aus dem horizontalen Gewerbe zu finden, verdeutlicht unser Protokoll einer frei­tagnachmittäglichen Suche in Gera.
von Chrime & Caro
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