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Articles in the LebensArt Category

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[5 Nov 2003 | No Comment | ]

www.herr-lehmann.de
Kreuzberg kurz vor der Wende. In der einzigen Kolonie der BRD, Westberlin, lebt Herr Lehmann (Deutschlands MTV-Jackass Christian Ulmen) als Wirt und Gelegenheitsphilosoph von Bier zu Bier. Im Lokal seines Kumpels und Künstlers Karl (Detlev Buck) lernt der Schweinebraten-Liebhaber die Köchin Katrin (Katja Danowski) kennen und bald darauf lieben. Zusammen mit dem neurotischen Kneipier Erwin (Hartmut Lange) und Kristall-Rainer (Janek Rieke) ziehen die drei Gestalten Nacht für Nacht durch alle Szenekneipen der Großstadt. Zufällig landen sie zum Beispiel auch eines Abends in der Homo-Kneipe “Blase”. Der Inhaber ist aber …

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[5 Nov 2003 | No Comment | ]

Jose Saramago:„Die Stadt der Blinden“ (2001 Rowohlt Hamburg)
Originalausgabe 1995: “Ensaio sobre a Cegueira”
“Wer schauen kann, der sehe. Wer sehen kann, der betrachte.” Dieses Zitat aus dem Buch der Ratschläge ist die Einleitung für den Roman von José Saramago “Die Stadt der Blinden”. Der portugiesische Literatur-Nobelpreisträger von 1998 verfasste mit diesem Werk eine Erzählung philosophischen Gehalts. Es geht dabei um Menschsein, Menschwerdung, Verlust und Wiederentdeckung des Lebens.
In einer bildhaften Schreibweise zieht es den Leser in den Bann der Geschichte. Ãœbrig bleibt Entsetzen: Entsetzen über die Macht des Menschen, die Grenzen …

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[5 Nov 2003 | No Comment | ]

Ab Januar 2004 wird ein neues Filmförderungsgesetz (FFG) in Kraft treten, welches die gesetzliche Abgabe für Filme erhöht.’, ‘Die Mehrbelastung von bis zu 33% trifft die Kinos und den Verleih so stark, dass besonders umsatzschwächere Filmtheater um ihre Existenz bangen.
Die Fernsehanstalten werden von dieser Zwangsabgabe verschont, womit klar wird, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Besonders in der momentanen Konsolidierungsphase wäre diese Anhebung existenzbedrohend für viele Betriebe, zumal diese linear erfolgt, was vor allem die kleineren Kinos zusätzlich benachteiligt. Grob betrachtet ist der Erlösanteil der Filmtheater an der Filmauswertung …

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[10 Jul 2003 | No Comment | ]

SilverScreen’, ‘Hero – Filmrezension’, ‘USA/China 2002;
Regie: Zhang Yimou;
mit Jet Li, Tony Leung ChiuWai, Maggie Cheung Man-Yuk
China vor mehr als 2000 Jahren. König Qin lebt in Angst. Die Attentäter Weiter Himmel, Fliegender Schnee und Zerbrochenes Schwert sind meisterliche Kämpfer, versuchen jedoch schon seit zehn Jahren vergeblich Qin, Herrscher über sechs der sieben Reiche Chinas, zu töten. Eines Tages erscheint ein namenloser Schwert- kämpfer (Jet Li) vor dem Palasttor, welcher die Waffen der drei Todfeinde präsentiert, die ihm eine Audienz beim König ermöglichen.
In Rückblicken erzählt der Held dem König wie er dessen …

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[10 Jul 2003 | No Comment | ]

Mit Dreamland ist dem Plattenlabel Putumayo – dass wir schon in einer der letzten Ausgaben von unique vorgestellt haben – ein ganz großer Wurf gelungen. Moderne Wiegenlieder aus aller Welt auf einer CD. Wann hat es so etwas schon mal zu kaufen gegeben? Natürlich – auch typisch Putumayo
- ist das nicht nur Musik für Eltern, die ihre Kleinen zum Einschlafen bewegen wollen. Im Gegenteil: für ruhige Stunden oder zum Stressabbau ist das Album genauso gut geeignet. Und keine Angst:
kitschig ist es auch nicht. Wer Musik auch abseits der aktuellen Charts …

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[10 Jul 2003 | No Comment | ]

‘Lotte’, ‘An alle Freunde der guten Musik’, ‘Abtanzen und Genießen urigster Natur’, ‘Vom 25. bis 27. Juli wartet das “Festival l‘abore“ im Vogtland auf Euch! Der kleine, feine Geheimtipp unter den Festivals bietet eine unverwechselbare Mischung aus Musik, Natur, netten Menschen und viel Drumherum. Das ganze Wochenende kostet nur 12 Euro und man darf auf eine ganze Menge gespannt sein: Zum einen ein idyllisches Natur-Panorama: umschlossen von Wald, einem verlockenden Badesee und dem Campingplatz liegt das Gelände in einem kleinen Tal. Es gibt keine langen Wege, man ist immer mittendrin. …

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[11 Apr 2003 | No Comment | ]

Novel without a Name, der fiktive Roman der nordvietnamesischen Schriftstellerin Duong Thu Huong über den Vietnamkrieg, wird EUCH fesseln. Im Mittelpunkt steht der 28-jährige Kommandant Quan, der im Krieg auf der nordvietnamesischen Seite kämpft. Als einer der Söhne aus dem Dorf verlässt er dieses voller Idealismus und Hoffnung, um den Kommunismus und den Patriotismus Nordvietnams zu verteidigen. Er lernt das Ãœberleben im Dschungel, den Umgang mit Hunger, Kälte und mit dem Tod. Als er beginnt, Stimmen im Schlaf zu hören und die Orientierung in Zeit und Raum verliert, sucht er …

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[11 Apr 2003 | No Comment | ]

…so heißt eine Aufnahme von Falco auf der Debüt-LP “Einzelhaft“.’, ‘Zum Flüchten jedoch gibt weder Lied noch LP einen Anlass, zumal sich auf ihr mit dem Titel “Der Kommisar“ der erste Welthit eines Österreichers befindet.\r
Falco, der immer weit mehr war als nur\r
Österreichs Antwort auf die NDW, welche auf Klamauk und seichten Protest setzte, spielte 1982 mit dieser LP eine Reihe von Songs mit tiefgründigen Texten ein, welche es dem Zuhörer abverlangen, sich wieder einmal\r
mit dem ‚Zuhören‘ zu beschäftigen. Falco ist zwar auch als ein Beweis zu sehen, dass deutsche Musik …

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[11 Apr 2003 | No Comment | ]

Warschau, 1939. Die Deutschen nehmen innerhalb weniger Tage Polen ein und beginnen den Zweiten Welt krieg. Noch besteht Hoffnung bei den polnischen Juden, doch mit jedem weiteren Tag schwindet diese. So auch bei Wladek Szpilman (Adrien Brody), einem Pianisten Polens. Die schrecklichste Zeit seines Lebens beginnt. Unmenschliche Demütigungen, Terror und Tod sind das Ergebnis der folgenden sechs Jahre. Eine halbe Million Juden, darunter auch Szpilman und seine Familie, werden im Warschauer Ghetto eingesperrt. Wer den Hunger und die tödliche Will kür der Gestapo-Offiziere überlebt wird schließlich nach Treblinka deportiert. Wladek …

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[15 Jan 2003 | No Comment | ]

“Frauen unter sich” – so kann man das neueste Projekt von Ilse Thoma beschreiben. Die 66-jährige Modefotografin verfolgte in ihrer Arbeit das Thema “Die Frau in ihrer gesellschaftlichen Rolle”. “Ich suchte nicht das Spektakuläre, das Ungewöhnliche, sondern wollte das, was die jeweilige Kultur ausmacht, erkennen und umsetzen”, so Ilse Thoma in einem Interview mit der Zeitschrift BRIGITTE.
Sie stattete 9 Familien in Ländern wie Japan, USA, Russland, Jemen und Israel einen Besuch ab, um hier heimische Eindrücke festzuhalten. Sie wählte Familien aus, in denen vier Generationen von Frauen zusammen lebten und …