Alla fine sara tutto perfetto
“Wir vermissen hier nichts”, lautet die klare Aussage von Antonella, Dominga und Valentina, drei italienische Erasmusstudentinnen. Im Gegenteil: Antonella könnte sich durchaus vorstellen in Deutschland zu leben.\r
Der Grund, warum sie Jena wählten, war die Nähe zu Weimar, Erfurt und Berlin und die Empfehlung von anderen, schon hier gewesen Erasmusstudenten. Die Innenstadt von Jena sei schon schön, doch dafür sei Lobeda, umso hässlicher, meint Antonella. Aber in Lobeda wohnen auch die anderen Erasmusstudenten und so sei man gleich unter Sympathisanten. Noch bevor sie hierher kamen, erhielten sie einen Brief von ihrer deutschen Mentorin, die sich auch jetzt noch um sie kümmert. Die anfänglichen Verständigungsschwierigkeiten bei Behördengängen wollten die drei mit Hilfe ihres Englisch, meistern. “Wir dachten, dass in Deutschland alle Englisch sprechen können. Aber unsere Bitte, doch in Englisch zu sprechen, wurde fast immer abgelehnt, selbst auf der Bank, bei der Ausländerbehörde und im Reisebüro. Aber auch Studenten und Dozenten stellten sich quer“, sagt Valentina. Trotzdem seien die Professoren sehr nett und entgegenkommend, wenn es um ihre Prüfungen und Hausarbeiten geht. “Wir haben mit unserem Professoren in Italien alles abgesprochen und somit später auch keine Probleme, Scheine nicht angerechnet zu bekommen“, erklärt Dominga. Nur vor den Hausarbeiten graue es allen dreien ein wenig. In ihrer Universität in Bari gibt es solche nämlich\r
gar nicht. “In Italien müssen wir v mehr lernen und haben dann nur Prüfungen“, erzählt Valentina. Bari ist eine sehr viele größere Universitätsstadt mit fünfmal mehr Studenten als Jena. “Wir haben die Diskussionen hier wegen den zu vielen Studenten mitbekommen und können es gar nicht ich finde es nur im Rechenzentrum voll, aber in Seminaren, Vorlesungen oder der Mensa bekomme ich immer einen Platz. Und dass es überhaupt so einen Computerpool gibt, finde ich toll.“ sagt Dominga. Außerdem, meint Antonella, dass das Studium in Deutschland wesentlich günstiger als in Italien sei. “Hier gibt es so viele Rabatte für Studenten in Italien müssen wir an Studiumsgebühren für die Uni pro Jahr rund 600 Euro zahlen; in Norditalien sogar noch mehr.“\r
Überrascht waren Antonella, Dominga und Valentina von den vielen Angeboten für Ausländer an der FSU. In den Einführungstagen wurden sie auf die Veranstaltungen von den einzelnen Gruppen des int.ro aufmerksam gemacht: Z.B waren sie mit DaF schon in Nürnberg, Berlin und Dresden oder auf Filmabenden und Partys von anderen Gruppen. Die Vermittlung mit einer deutschen Familie hat leider bisher nur bei Valentina geklappt.\r
Von “abhauen“ wollen kann bei den dreien also keine Rede sein. Die Universität Jena scheint für Auslandsstudenten attraktiv zu sein. So sehr, dass Dominga zurzeit ihren Aufenthalt in Jena um noch ein Semester verlängern will.’, ‘Top’, 1, ’20031006214910′, ‘Antonella, Dominga, Valentina’, ‘UNIQUE’, ”, ”, ’1′, ‘deutsch’, ”, ”, 0),
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